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Fächer

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Fabeln

Wahrheiten tierisch gut verkleidet - Fabelhaftes aus der 6g

zusammengestellt von Bernd Adolph (10.11.2002)



Vom Storch und vom Wolf


Inhaltsverzeichnis

Vom Storch und dem Wolf
  • Sedat Kaya
  • Janine Wilkop
  • Delil Polat
  • Rebecca Hüttig
  • Mohammed Jalali
  • Jascha Johannschröder
  • Das Original

Vom Fuchs und der Gans
  • Jaqueline Christoffer
  • Georgia Giannaki
  • Rebecca Hüttig
  • Jennifer Wells
  • Peer Bausch

Katz und Maus
  • Jasmin Wirth
  • Beytullah Eristi
  • Ann – Kathrin Karau
  • Tobias Skoruppa

Weitere Fabeln
  • Die Fliege und der Frosch – Lennart Härtel
  • Der Frosch und die Libelle – Melanie Obermeyer
  • Vom Wolf und dem Schaf – Tufan Suhta
  • Vom Fuchs und dem Hasen – Yasemin Karakus
  • Vom Bären und dem Fisch – Erika Jan
  • Der hinterlistige dumme Wolf – Lukas Haemisch
  • Eine Fabel über einen Alligator und ein Zebra – Maria Kail
  • Igel, Papagei und Schnecke - Sebastian Brixy & Jörn Becker
  • Von der Katze und dem Spatz – Marc Schwerdtfeger
  • Vom Hasen und der Schnecke – Jasmin Wirth
  • Vom Hasen und dem Trüffelschwein – Jaqueline Christoffer
  • Der Rabe und der Spatz – Patrick Meyer
  • Der Wolf und das Lamm – Pervin Tas

Zeichnungen:

Melanie Obermeyer (Wolf und Storch) und Jaqueline Christoffer (Trüffelschwein)


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Fabeln vom Storch und dem Wolf

Aufgabe: Beobachte, was du auf dem Bild siehst und schreibe eine Fabel.

Und die Ergebnisse:

An einem schönen Tag machte der Storch einen Spaziergang. Er sah einen Wolf etwas weiter weg von ihm sitzen. Er ging zu ihm hin und fragte, warum er da sitze. Der Wolf antwortete: „Oh lieber Storch, kannst du mir helfen, mein Zahn tut so weh!“ „Wie soll ich dir helfen, ich bin doch kein Zahnarzt!“ „Aber du hast doch einen langen Schnabel, steck deinen Schnabel in mein Maul und zieh meinen Zahn heraus!“ „Ich werde es versuchen!“ Dann steckte der Storch seinen Schnabel in das Maul des Wolfes.


Der Wolf hatte starke Schmerzen und hielt sich an einem Felsen fest, an den er angelehnt war. Nach ein paar Minuten war es vollbracht, der Zahn war draußen. Endlich war der Wolf von seinen Schmerzen befreit.


„Wie kann ich mich bei dir bedanken, lieber Storch? Ich lade dich zum Essen ein. Heute nacht um acht.“ – „Okay, abgemacht.“


Am Abend machte sich der Storch ganz besonders schick. Beim Wolf angekommen, stand die Tür schon offen. „Herzlich willkommen in meinem Haus. Komm in die Küche, wir essen dort“, und der Wolf zeigte dem Storch eine Schüssel mit einem großen Stück Fleisch. „Na dann greif zu Storch, lass es dir schmecken.“


Sie begannen zu essen, aber der Storch konnte mit seinem langen Schnabel das Stück Fleisch nicht packen. So musste der Wolf alleine fressen, und er merkte in seiner Gier auch nicht, wie dem Storch das Wasser im Munde zusammen lief.


Später ging der Storch nach Hause und sagte:,, Ich lade dich auch zum Essen ein“. „Okay, ich werde kommen.“ Und am nächsten Tag holte der Storch zwei Krüge mit Wasser. Sie begannen zu trinken. Nur konnte der Wolf nicht trinken, weil sein Maul zu groß war und nicht in den Krug passte.


Moral:

"Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein.“

(Sedat Kaya)

Eines Tages ging ein Storch umher. Plötzlich hörte er ein Jammern und er fand einen Wolf auf einem Stein sitzend und sich die Hand vor den Mund haltend. „Was ist denn los?“ fragte der Storch mitfühlend. Weinerlich entgegnete der Wolf: „Ich habe solche Zahnschmerzen, dass ich es kaum aushalten kann.“ „Soll ich mal nach schauen, was los ist?“, fragte der Storch. Und schon öffnete der Wolf das Maul. Der Storch steckte den Schnabel hinein, meinte aber, er könne nichts sehen. Und plötzlich biss der Wolf zu und versuchte den Storch zu erwürgen. Aber der Storch war stärker und verletzte den Wolf mit seinem Schnabel im Rachen. Seitdem geht der Wolf jedem Storch aus dem Weg.


Und die Moral von der Geschicht:

Traue einem Wolf nie und nimmer nicht!

(Janine Wilkop)

Es war einmal ein Wolf, der hungrig im Wald umher ging. Hinter einem dicken Baum sah er einen Storch. Er ging zu ihm und flehte: ,,Kannst du mir behilflich sein?“ Der Storch fragte: ,,Wobei denn?“ „Ich habe starke Zahnschmerzen, kannst du vielleicht einen Blick draufwerfen?“ - „Woher soll ich wissen, dass du mich nicht auffrisst?“ - „Indianerehrenwort, ich fresse dich nicht auf“, entgegnete der Wolf. „O.K, ich tue dir den Gefallen.“ Der Storch guckte in das Wolfsmaul und sagte: ,,Da ist doch nichts!“ „Du musst tiefer hineinschauen.“ Doch als der Storch dies tat, schubste der Wolf den Storch plötzlich und fraß ihn.


Moral:

Traue nicht einem, den du nicht kennst.

(Delil Polat)

Im Wald ging das Gerücht umher, dass auf der anderen Seite des Waldes schreckliche Schreie zu hören seien. Ein Storch wollte der Sache auf den Grund gehen, und zur anderen Hälfte des Waldes, der durch eine Weide getrennt war, gehen.


Eines Nachts also, als alle Tiere schlafen gegangen waren, ging er zur Weide, er konnte ungestört bleiben, denn die anderen Tiere hatten so viel Angst vor den Schreien, dass sie lieber auf ihrer Seite blieben.


Als der Storch in tiefster Dunkelheit auf der Weide ankam, war alles seelenruhig, doch er fühlte sich beobachtet.


Auf einmal hörte er ein Knacken zu seiner Rechten, er drehte sich langsam um.


Kaum getan, sah er direkt in zwei rote Augen. Er blickte nur einen kleinen Augenblick in diese furchtbaren Augen, da erfüllte ein grauenerfüllter Schrei die Weide. Die Augen verschwanden im Wald, immer tiefer in dem Wald, doch in voller Panik sank der Storch auf den Boden, er war ohnmächtig geworden.


Als der Storch aufwachte, sah er direkt in ein Paar rote Augen. Der Storch schreckte auf. Über ihn war ein Wolf gebeugt, und der sprach: „ Erschrecke nicht. Ich wollte dich nur fragen, ob du mir helfen kannst.“ „Wobei denn helfen?“ fragte der Storch. „Mein Zahn tut so weh,“ jammerte der Wolf. ,,Dann lass mich mal sehen,“ erwiderte der Storch. Er sah in das Maul des Wolfes. ,,Da ist doch gar nichts,“ sprach der Storch, doch noch während er dies tat, biss der Wolf dem Storch die Hälfte seines Schnabels ab. Doch der Storch hatte gute Reflexe und stach mit der übrig gebliebenen Hälfte dem Wolf in den Rachen.


Moral:

Wer zuletzt lacht, lacht am besten

(Rebecca Hüttig)

Ein Wolf ging an einem Waldesrand spazieren .Da sah er einen Storch weit oben auf einem Baum sitzen. Der Wolf dachte sich: „Der Storch wäre jetzt eine leckere Mahlzeit für mich. Aber wie komme ich dort oben auf den Baum hinauf? Ich muss mir etwas ausdenken.“ Und der Wolf erzählte dem Storch, dass er Zahnschmerzen habe. Er fragte den Storch: „Kannst du herunter kommen und nachschauen, was mit meinem Zahn los ist?“ Der Storch meinte: „Ich komme herunter, aber nur unter einer Bedingung:dass du mich nicht auffrisst.“ Der Wolf war damit einverstanden. Der Storch flog runter und schaute sich den Zahn an. Aber der Wolf hielt sich nicht an sein Versprechen und biss zu.


Die Moral von der Geschichte:

Trau keinem, den du nicht kennst.

(Mohammed Jalali)

Eines schönen Tages wurde ein Storch geboren, es war ein besonderer Storch, da er nach seiner Geburt schon so groß war wie sein Vater. Mit fünf Jahren war er sogar das größte Tier im Wald. Zunächst hatte er viele Freunde, doch nach und nach wurden es immer weniger. Er fragte sich, wieso? Einer seiner Freunde sagte ihm, dass der Wolf sie eingefangen hatte um sie zu fressen.


Der Storch fragte, wo denn der Wolf wohne? Und eines Tages schlich sich der Storch mit einigen Freunden zum Haus des Wolfes. Im Haus war er nicht zu sehen, denn er sonnte sich im Garten. Der Storch schlich sich an. Der Wolf wunderte sich, dass er im Schatten war, er schaute nach oben, und da stach ihm der Storch mit seinem Schnabel in den Hals.


Und die Moral von der Geschichte:

Man sollte niemandem etwas wegnehmen, denn er könnte sich rächen.

(Jascha Johannschröder)

Und das Original: Die Fabel vom Wolf und dem Storch

Gierig verschlang der Wolf große Stücke des armen Lamms. Dabei blieb ihm ein Knochen im Schlunde stecken.


In seiner Not bat er den Storch um Hilfe und versprach ihm eine hohe Belohnung. Der Langhals steckte seinen Kopf in den Rachen des Wolfes und holte den Knochen heraus.


Als der Storch seinen versprochenen Lohn forderte, fletschte der Wolf die Zähne und sagte: „Sei froh, dass ich dir nicht deinen schönen langen Hals abgebissen habe, als er mich an den Zähnen kitzelte.“


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Fabeln vom Fuchs und der Gans

Auch hier war es wieder die Aufgabe aus einem Bild eine Fabel zu gestalten.

 Vom Fuchs und der Gans


An einen wunderschönen Morgen fuhr der Fuchs die Sonnenburg-Allee entlang. Er wollte seine neue Nachbarin, die Gans, begrüßen und ihr einen wunderschönen Tag wünschen. Die Nachbarin freute sich natürlich, dass sie jemand begrüßte. Der Fuchs war auch begeistert und fragte sie:,,Kann ich sie zum Essen einladen?“ - ,,Tut mir leid, ich habe etwas zu tun.“ Fuchs:,, Tja, dann fahre ich mal wieder.“ Er fuhr los und überlegte, wie er die leckere Gans doch noch zu sich hin bekommen konnte. Aam nächsten Tag fuhr der Fuchs wieder zu der Gans und fragte sie: „Hätten sie heute Abend schon etwas vor?“ - ,,Nein.“ - ,,Hätten sie Lust heute Abend bei mir zu essen?“ - ,, Ja, gerne, um sieben Uhr bei ihnen.“ Der Fuchs bedankte sich und fuhr nach Hause um das Essen vorzubereiten, damit die Gans fett wird und er sie in den Ofen schieben und danach verspeisen konnte.
Abends saßen beide am Tisch und aßen gemütlich. Als der Fuchs die Gans erwürgen und sie dann in den Ofen stecken wollte, da machte die Gans ein paar Tricks und kickte den Wolf zu Boden. Der Fuchs lag bewusstlos am Boden, total am Ende.


Moral:

,,Wer einer eine Grube gräbt, fällt selbst hinein.“

(Jaqueline Christoffer)

An einem sonnigen Tag, wurde die Gans eingesperrt, denn es wurde Zeit, dass sie gegessen werden musste. Am Mittag fuhr der Fuchs vorbei und sagte: ,,Ach du arme Gans, wollen die Menschen dich aufessen? Wenn du willst, helfe ich dir heraus!“
Die Gans überlegte scharf, denn sie wusste, dass der Fuchs sie auch nur zu gerne fressen wollte. „Ich weiß nicht, ob ich mit kommen soll,“ zögerte sie. „Ich tue dir auch nichts, ich schwöre!,“ antwortete der Fuchs.


„Aber wenn du weiterhin eingesperrt sein willst, dann bleibe dort und werde aufgefressen“, und er fuhr weg.


Moral:

Erst nachdenken, dann handeln!

(Georgia Giannaki)

Eines Tages ging der Fuchs wandern. Zufällig kam er an einer Stadt vorbei, da dachte er, wenn er schon mal in der Stadt ist, kann er sich auch mal umschauen. Bald aber wurde ihm langweilig und er beschloss weiter zu wandern. Dabei wurde er aber müde und fand ein offenes Auto, in das er sich hinein legen konnte. Einige Zeit später wachte er auf und merkte, dass das Auto fuhr. Er hatte ziemliche Angst, denn er wusste nicht, wie er das Auto anhalten sollte; also rief er, so laut er konnte, um Hilfe. Am Straßenrand bekam eine Gans die hilfslosen Schreie des Fuchses mit und rief: „Drück die Bremse doch!“ Aber der arme Fuchs wusste nicht, was und wo die Bremse ist, also blieb der Gans nichts anderes übrig als selber das Auto zu stoppen. Sie stellte sich vor das Auto, nahm ihre ganze Kraft zusammen und stoppte das Auto. Erleichtert stieg der Fuchs aus, bedankte sich bei der Gans und sagte: „Ich habe jetzt einen großen Hunger. Die Gans meinte: „Ungefähr 1 Meile von hier gibt es ein gutes Restaurant, da könntest du doch hingehen.“ Aber der Fuchs entsann sich seiner Natur und sagte: „Nein danke, den Weg spare ich mir,“ und er fraß die Gans.


Frage:

Dumm und gefräßig oder listig und gefräßig?

(Jennifer Wells)

Eines Tages wurde eine Gans in einen Käfig and der Straße eingesperrt. Sie fluchte: „Ich will hier raus!“ Ein reicher Fuchs hielt mit seinem Cabriolet an ihrem Käfig an. „Willst du mit mir kommen?“ – „Ja, gerne“, schluchzte die Gans, „dann bin ich nicht mehr so allein.“ Der Wolf lachte und dachte bei sich: „Mann, ist die Gans dumm! Die ahnt wohl gar nicht, was ich mit ihr vorhabe.“
Der Fuchs stieg aus dem Auto aus, hob die Gans aus dem Käfig und setzte sie auf den Beifahrersitz. Die Gans, die sich über ihre neu gewonnene Freiheit freute, fand es toll aus dem fahrenden Wagen die Welt anzuschauen.


Als sie an des Fuchsens Villa angekommen waren, zündete der Fuchs unter einem Kessel ein großes Feuer an. Davon bemerkte die Gans allerdings gar nichts, weil sie neugierig war sich in dem Haus alles anzugucken. Plötzlich rief der Fuchs: „Hey Gans, komm mal in die Küche, ich will dir etwas zeigen.“ Neugierig kam sie angewatschelt und erschrak: Der Fuchs stand mit einem großen Messer vor ihr, nahm die andere Pfote und schnappte die Gans. Doch geschickt wich die Gans aus und rannte in der Küche herum. Der Fuchs versuchte sie vergeblich zu packen, wurde aber immer durch sein großes Messer behindert, das er sich nicht gerne in den eigenen Wams stechen wollte.


Die Gans stand jetzt genau vor dem heißen Kessel. Der Fuchs machte einen großen Satz und brüllte: „Jetzt habe ich dich, du dumme Gans.“ Flink machte sie einen Sprung zur Seite und der Wolf flog direkt in den heißen Kessel. Er verbrannte elendiglich.


Die Gans freute sich, dass sie noch mit dem Schrecken davon gekommen war. Und nun wohnte die Gans bis an ihr Lebensende in der riesigen Villa.


Moral:

Wer andre in den Kessel lockt, fällt selbst hinein.

(Peer Bausch)

Ein Fuchs fuhr in seinem Sportwagen eine Straße entlang und sah eine Gans, von einem Zaun umgeben. Der Fuchs hielt an. „Na, willst du mit mir eine Runde drehen?“ – „Niemals, du wirst mich überwältigen und fressen,“ erwiderte die Gans. Doch sie ließ sich überreden, da der Sportwagen wirklich Klasse hatte.
Der Fuchs half ihr aus dem Käfig, gemeinsam fuhren sie eine Weile, bis sie in eine alte Fabrik kamen. Die Gans wusste nicht so recht, was sie hier wollten und fragte: ,,Was machen wir hier?“ ,,Wenn du es wissen willst,“ sprach der Fuchs ,, in dieser Fabrik wurden früher Tiere geschlachtet.“ Der Fuchs ging auf die Gans zu, die wusste schon, was ihr bevorstehen würde und wich ein Stück zurück. Der Fuchs kam immer näher, aber nun rannte die Gans, doch der Fuchs war schneller und sprang. In ihrer Hast fiel die Gans und der Fuchs flog über sie direkt in die Fleischverarbeitung. Nun war die Gans frei.


Moral:

Wer andern eine …. – na, ihr wisst schon.

(Rebecca Hüttig)

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Fabeln von der Katze und der Maus

Es war einmal eine Katze, die ging eine lange Straße hinunter, da hörte sie ein leises Piepsen. In einer Mauerwand war eine Maus eingeklemmt und rief: ,,Hilf mir bitte, bitte hilf mir.“ Die Katze schob die Maus ohne nachzudenken von hinten durch das Loch hindurch, und da war es auch schon passiert. Die Katze steckte mit ihrer Tatze in der Mauerwand fest. „Maus, hilf du mir nun auch!“ „Ich denk nicht daran, sonst wirst du mich noch fressen!“ erwiederte die Maus und verschwand in ihr Mauseloch


Moral:

Hilf nie einer verlorenen Maus, sonst bist du selbst verloren.

(Jasmin Wirth)

Eines Tages klemmte eine Katze ihren Schwanz zwischen eine Tür und schrie ganz laut: “Hilfe, Hilfe!“ Da kam eine Maus vorbei und sah die Katze an der Tür. Sie dachte, dass die Katze sie wohl jagen würde und lief in ihr Haus. Aber die Katze blieb an ihrem Fleck, bis die Maus sah, dass der Schwanz der Katze in der Tür eingeklemmt war. Die Katze rief: ,,Hey Bella, kannst du mich von hier befreien?“ Die Maus entgegnete: ,,Wieso denn?“ - ,,Weil ich meinen Schwanz eingeklemmt habe.“ Zögernd meinte die Maus: ,,Ich befrei dich nur, wenn du mir versprichst, dass du mich nicht frisst, okay?“ Die Katze antwortete: „Ja, ja, aber mach schnell!“ Die Maus öffnete die Tür und die Katze war wieder frei.

Stolz trat die Maus vor die Katze: ,,Sei froh, dass ich dich befreit habe, du Unvorsichtige!“ Gereizt reagierte die Katze und frass die Maus auf. Sie meinte: ,,Jetzt kannst du mich nicht mehr beleidigen.“


Die Moral:

Man sollte nie einem helfen, dem man nicht trauen kann.

(Beytullah Eristi)

An einem stürmischen Tag an irgendeinem Felsvorsprung fiel ein Stein vor das Loch der Maus. Nach etwa einer Stunde spazierte eine Katze an dem Loch vorbei. Plötzlich hörte die Katze piepsigen Hilferuf: ,,Bitte bitte, liebe Katze, ich bins, die Maus, kannst du bitte den Stein vor meinem Loch wegrollen?“


,,Aber ja doch“, sprach die Katze.


Sie rollte den Stein weg und - schwups - lag der Stein auf dem Fuß der Katze. Da jammerte die Katze:,, Ach bitte liebe Maus, kannst du mir helfen den Stein weg zu rollen?“ ,,Nein, warum sollte ich das tun? Wenn du wieder laufen kannst, frisst du mich sowieso.“


Und so blieb die Katze allein zurück.


Und die Moral von der Geschichte:

Freunde hat man oder nicht.

(Ann–Kathrin Karau)

 Von der Maus und der Katze Eine Maus fiel in eine große Grube, in die die Katze ein Stück Käse hatte hinein fallen lassen. Die Maus konnte dem Geruch nicht widerstehen und rutschte in die Grube hinein. Da kam die Katze mit einem gehässigen Lachen und sprach: ,,Du törichte Maus, jetzt habe ich dich doch gefangen.“ Die Maus erwiederte: ,, Aber wie willst du mich jetzt fressen, ich bin hier unten, und du bist da oben.“


Vorsichtig holte die Katze die Maus mitsamt dem Stück Käse heraus und freute sich schon auf das Mahl, doch leider rutschte sie ab und fiel hinunter. Da kicherte die Maus: ,, Wer ist jetzt der Törichte, du dumme Katze! “


Die Maus huschte in ihr Mauseloch und fraß gemütlich ihr Stück Käse.


Moral:

Wer eine Grube gräbt, fällt selbst hinein.

(Tobias Skoruppa)

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Weitere Fabeln

Von der Fliege und dem Frosch

 Von der Fliege und dem Frosch Eines Tages wollte ein Frosch eine Fliege fressen. Plötzlich tauchte ein Storch auf, der wiederum den Frosch fressen wollte. Da sprach die Fliege zum Frosch: „Wenn du mich nicht frisst, können wir den Storch gemeinsam austricksen!“ Der Frosch erwiderte:,,Okay, aber wie willst du das machen?“ Die Fliege antwortete: „Ich lenke ihn ab, indem ich ihm vor den Augen hin- und herfliege und du springst weg!“ So taten sie es dann auch erfolgreich.


Als sie sich zusam men über ihren gelungenen Streich freuten, ließ der Frosch seine Zunge heraus schnellen und fraß die Fliege auf.


Moral:

Helfen ist nicht immer gut!

(Lennart Härtel)

Vom Frosch und der Libelle

An einem schönen Tag flog die Libelle namens Libi auf ihr Lieblings-Seerosenblatt und machte dort Pause, bevor sie weiter flog. Doch diesmal wollte der Frosch Puk Libi einen Strich durch die Rechnung machen. Er schwamm den langen Weg durch den Teich, bis er beim Seerosenblatt war. Der Frosch war sehr hinterlistig, darum wartete er auf einen passenden Moment und sprang auf das Seerosenblatt, als Libi gerade angeflogen kam. Die Libelle erschrak und fragte den Frosch: ,, Warum erschreckst du mich so, ich habe dir doch gar nichts getan!“ Darauf antwortet derFrosch: „Du sitzt auf meinem Lieblingseerosenblatt, das man nicht benutzen darf; ich fliege jeden Tag hierhin um eine kleine Pause zu machen, bevor ich weiter fliege,“ meinte die Libelle. Der Frosch überlegte kurz, doch dann wusste er die passende Antwort: ,,Das ist jetzt vorbei, das ist jetzt mein Lieblingsplatz!“ Die Libelle Libi murmelte leise: „Aber wieso ausgerechnet auf diesem Seerosenblatt, wo ich immer Pause mache seit Tagen?“ „Weil es hier besonders schön ist und ich hier gut Beute machen kann“, sprach der Frosch. Libi sprang aufgeregt umher, doch nun war es um sie geschehen. Der Frosch streckte die Zunge hinaus und verschlang Libi mit einem Mal.


Moral:

Sei nicht immer so vorlaut, denn es könnte schlecht ausgehen!

(Melanie Obermeyer)

Der Wolf und das Schaf


 Der Wolf und das Schaf Eines Tages ging ein Wolf spazieren in der Hoffnung etwas zum Essen zu finden. Er fiel in eine Grube und verletzte sich.
Ein Schaf kam gerade des Wegs, als der Wolf ganz laut nach Hilfe schrie. Staunend guckte das Scharf nach unten und fragte ängstlich: „Was machst du da?“ „Ich bin in die Grube gefallen und habe mich verletzt, hilfst du mir?“ Das Schaf zweifelte: „Sag mir einen Grund, warum ich dir helfen soll?“ „Weil wir sehr gute Freunde sein könnten, wenn du mir hilfst.“ Daraufhin warf das Schaf einen Ast herunter, der Wolf kletterte hoch und fraß das Schaf. Er meinte, sich das Maul ableckend: „Man darf eben niemandem vertrauen.“

(Tufan Suhta)

Vom Fuchs und dem Hasen

 Vom Fuchs und dem Hasen Ein Fuchs und ein Häslein kamen beide auf ein Feld voller Möhren, das Häslein zum Fressen und der Fuchs zum Graben. Der Fuchs war oben am Feld, das Häslein unten. Der Fuchs sah das Häslein, lief zu ihm hin und sprach: „Warum schmeißt du deinen Müll zu mir, dass ich nicht graben kann?“ Das Häslein antwortete: „Wie kann ich den Müll zu dir werfen, gräbst du doch über mir und versaust mir das Essen.“ Der Fuchs sprach: „Wie, fluchst du auch noch dazu?“- Das Häslein antwortete: „Ich fluche nicht.“ Der Fuchs sprach: „So tat es deine Mutter vor sechs Monaten, und du bist ebenso wie deine Mutter.“


Das Häslein antwortete: „Damals war ich noch nicht einmal geboren gewesen, wie soll ich da für meine Mutter verantwortlich sein?“ Der Fuchs sprach: „So hast du mir aber die Felder und Äcker abgefressen und verdorben!“ Das Häslein antwortete: „Wie ist das möglich, habe ich doch zum ersten Mal dein Feld betreten?“ „Ei“, sprach der Fuchs, „und wenn du noch so viele Ausreden hast, so will ich dich heute doch fressen“-und würgte das unschuldige Häslein und fraß es.


Moral:

Falls du ein Hase oder irgendein anderes Tier sein solltest, so vertiefe dich niemals in eine lange Diskussion mit einem Fuchs!

(Yasemin Karakus)

Vom Bären und dem Fisch

An einem Frühlingsmorgen erwachte der Bär aus seinem Winterschlaf und machte sich auf den Weg zum Fluss am Fuße des Berges.


Dort angekommen sah er eine Menge Fische und sprang ins Wasser, so dass die Fische die Flucht ergriffen. Da war der Bär sauer und folgte ihnen.


Mit einem Schlag seiner Pfote erwischte er einen der Fische.


Zu den anderen grollte der Bär: „Ihr doofen Fische, bleibt da!“ – Der Gefangene antwortete kläglich: „Wie könnten wir vor dir wegschwimmen, du großer starker Bär, ich weiß, wo es viele Fische gibt, ich alleine reiche dir doch nicht.“ Der Bär fühlte sich dadurch geschmeichelt und folgte dem Fisch.


Der Fisch aber führte den Bären an die tiefste Stelle des Flusses, leider merkte der Bär zu spät, dass die Strömung zu stark war und ertrank in der Strömung.


Moral:

Erst nachdenken, dann handeln.

(Erika Jan)

Der hinterlistige dumme Wolf

 Der hinterlistige dumme Wolf An einem sonnigen Tag stand an einem Bach ein großer schlauer Storch. Hinter einem Felsen lauerte ein Wolf, der großen Hunger hatte. Er wusste, dass der Storch sehr schlau war. „Ich muss mir etwas einfallen lassen, wie ich ihn dazu bringe keine Angst vor mir zu haben,“ sprach er zu sich und hatte plötzlich einen „Gedankenblitz“: Er warf sich ein bisschen Gras ins Maul, kaute es ein wenig ud spuckte es wieder aus; dann begann er zu schreien: „Ah, mein Zahn, oh ah“. Der Storch bemerkte ihn und stolzierte zu ihm.


„Was hast du?“ fragte der Storch. „Mein Zahn, er tut so weh,“ antwortete der Wolf.


,,Ich werde dir unter einer Bedingung helfen - dass du mich nicht frisst.“ „Ok, aber bitte schnell!“


Dem Storch fiel auf, dass der Wolf nicht mehr jammerte, als er sein Maul aufriss und der Storch ein bisschen in seinem Maul herumpickte. Plötzlich packte der Wolf die Brust des Storches, aber der Storch war noch schnell genug und stach dem Wolf durch das Maul.


Moral:

Auch wen du jemandem Vertrauen gibst, ob deinem besten Freund/-in oder deinem größtem Feind: Beide können dich verraten.

(Lukas Haemisch)

Eine Fabel über einen Alligator und ein Zebra

An einem schönen Nachmittag ging eine riesige Herde Zebras durch die Wüste auf dem Weg zum Fluss. Beim Überqueren des Flusses bemerkten die Zebras, dass im Wasser etwas war. Sofort wichen sie zurück, um nicht im Rachen des Alligators zu landen. „Wartet doch mal, ich will euch gar nicht fressen,“ sagte der Alligator. Ein Zebra antwortete: „Was willst du dann?“ „Ich brauche eure Hilfe,“ meinte der Alligator. - „Wofür?“ fragten die Zebras. „Ich stecke fest und komme nicht mehr raus. Wenn ihr mir helft, dann fresse ich euch auch nicht.“ - „Na schön“, sagte ein Zebra, „wir helfen dir.“ Da sprang es ins Wasser, tauchte neben dem Alligator unter und holte den Schwanz aus der Kiste heraus. Als das Zebra aufgetaucht war, packte der Alligator das Zebra am Hals und fraß es. Danach sagte er: „Ihr wisst doch, dass Alligatoren gerne Zebras fressen!“


Moral:

Erst nachdenken, dann handeln!

(Maria Kail)

Igel, Papagei und Schnecke

 Igel, Papagei und Schnecke Ein Igel und ein Papagei waren die besten Freunde. Eine Schnecke, die sich immer bei den Lehrern einschleimte, wurde allerdings in der Schule immer von ihnen geärgert. Der Igel und der Papagei schossen sie mit Papierkugeln ab. Aber die Schnecke war nicht dumm und petzte dies, woraufhin die beiden Ärger bekamen.


Nach einer Zeit reichte es ihnen und sie gruben eine Grube, legten Erdklumpen hinein und bedeckten alles so, dass man sie nicht sieht.

Die Schnecke kam aus der Schule - Igel und Papagei warteten schon - und dann fiel sie in die Grube und bekam einen riesigen Schreck. Die beiden lachten und freuten sich. Seitdem hat sie die beiden nie wieder verpetzt.


Moral:

Hörst du auf andere zu verpetzen, dann hören sie auch auf dich zu ärgern.

(Sebastian Brixy & Jörn Becker)

Von der Katze und dem Spatz

Es war an einem heißen Nachmittag, eine Katze hatte nur noch wenig Wasser in ihrem Napf. Da kam ein Spatz und trank davon. Erbost sah dies die Katze: „Du verschmutzt mein Wasser.“ Der Spatz erwiderte jedoch: ,,Ich trinke wie jeder andere“. „Das hat dein Vater auch gesagt;“ sagte die Katze. Der Vogel konterte und sagte: ,,Da lag ich noch im Nest.“ Die Katze erwiderte: ,,Das ist jetzt auch egal, trotzdem werde ich dich heute noch fressen.“ Da sprang die Katze auf den hilflosen Spatz und fraß den Vogel.


Moral:

Erst nachdenken, dann handeln!

(Marc Schwerdtfeger)

Hase und Schnecke

Es war einmal ein Hase, der wollte sich immerzu an anderen Tieren messen, doch es gab ein Problem, er musste immer besser sein, und darum war er als Besserwisser nicht gern gesehen.
Eines Tages kam eine Schnecke vorbei und sagte: ,,Da bin ich! Die, die sich mit dir messen will !“ - ,,Du?“, entgegnete der Hase verächtlich, „schau dich doch mal an, du bist so klein und ...!“ ,,Und was? Los, messe dich mit mir, du wirst schon sehen, dass nicht nur Größe eine Rolle spielt!“ - ,,Nun gut“, sagte der Hase: ,,Wir machen einen Lauf, einmal um den See. Lauf schon mal vor, ich bin ja sowieso schneller als du!“ Die Schnecke kroch so schnell, dass der Hase gar nicht mehr mit den Augen hinterher kam! Nun rannte er los und war total entsetzt, dass er nun doch langsamer war als die Schnecke. Die Schnecke war da und der Hase lief immer noch.


Seitdem wollte der Hase sich nie wieder behaupten und legte sich vor allen Dingen nicht mehr mit einer Schnecke an.


Moral:

Wer zu letzt lacht, lacht am besten.

(Jasmin Wirth)

Hase und Trüffelschwein

Ein Hase fiel in einen Graben und kam ohne Hilfe nicht mehr heraus. Da kam ein Trüffelschwein daher und fragte den Hasen: ,,Gibt es dort unten etwas Besonderes?“ Der Hase war klug und sagte: ,, Ja leckere Trüffel bis zum Umfallen. Komm und schaue es dir selbst an.“ Das Trüffelschwein war gedankenlos und sprang ohne nachzudenken in den Graben. Kleinmütig fragte es den Hasen: ,,Wie komme ich denn wieder hier wieder raus?“ Der Hase antwortete: ,,Hilf mir raus und ich helfe dir, wenn ich oben bin.“ - ,, Ja, aber wie?“ Hase: ,, Stelle dich auf deine Hinterbeine, stemme die Vorderbeine gegen die Wand und mache deinen Hals lang.“ Das Trüffelschwein tat, was ihm vorgeschrieben war und der Hase lief hinauf.


Er lachte frech. Das Trüffelschwein greinte: ,,Du hast dich nicht an die Abmachung gehalten, wie komme ich denn jetzt wieder raus?“ Der Hase antwortete: ,, Oh, Trüffelschwein, wenn du soviel Gedanken im Kopf hättest wie Haare am Körper, so wärst du nicht hinunter gesprungen, ohne nachzudenken, wie du wieder da raus kommst.“


Moral:

,, Denke nach, bevor du handelst.“

(Jaqueline Christoffer)

Rabe und Spatz

Es war ein regnerischer Tag, als ein Spatz auf einen Baum flog. Doch vom Wind und der Last der Tropfen kippte er um.
Ein Rabe kam vorbei und sah den Spatz unter dem kleinen Baum. Er half ihm unter dem Baum hervor. Dabei rutschte er aus und kam selber unter den Baum.


Moral:

Hätte man so viel Federn im Gefieder wie Gedanken
im Kopf, so hätte man vorher überlegt, wie man hilft.

(Patrick Meyer)

Der Wolf und das Lamm

 Der Wolf und das Lamm Es waren einmal ein Wolf und ein Lamm, das Lamm lag auf einer großen Wiese. Auf einmal kam der Wolf und sagte: „Wenn ich bis drei gezählt habe, bist du von hier weg!“ Bockig meinte das Lamm: „Wieso soll ich von hier weg? Ich liege gerade so schön hier.“ Da wurde der Wolf zornig: „Weil das hier mein Grundstück ist.“ Da sagte das Lamm: „Ich zeige dir gleich `mein` Grundstück!“ Der Wolf sagte: „Hab lieber nicht so ein großes Maul, sonst muss ich dich auffressen.“


Auf einmal pfiff das Lamm, und aus dem Wald kamen sehr viele Lämmlein heraus. Der Wolf fürchtete sich vor der Übermacht: „Was geht denn jetzt hier ab?“ und verschwand sofort. Das Lamm legte sich wieder auf die Wiese und sagte zu den anderen: „Ich hoffe, der Wolf hat kapiert, wer hier der Stärkere ist.“


Moral:

Gemeinsam ist man stark

(Pervin Tas)

THE END


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