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Interkulturelles Lernen

Interkulturelles Lernen - ein wichtiger Baustein im „Erziehenden Sportunterricht“

Interkulturelles Lernen in Bewegung, Spiel und Sport hat zum Ziel die Förderung eines konstruktiven Umgangs mit Fremdheit bei Kindern und Jugendlichen. Da das Erleben von Fremdheit in engem Zusammenhang mit der eigenen Identität steht, ist Identitätsförderung zentraler Bestandteil eines interkulturellen Sportunterrichts. Denn in der Begegnung mit Differenz und Fremdheit (mit Anderen) wird Identität stets aktualisiert. Differenz und Fremdheit können nur in Bezug zur eigenen Identität wahrgenommen werden. Um etwas als different zu mir wahrzunehmen, muss ich mich selbst wahrnehmen. Gleichzeitig kann ich mich selbst nur wahrnehmen, wenn es auch das Andere gibt. Somit lassen sich die Reaktion auf Fremdheit auch als „Selbstsicherungs-Strategien“(Sicherung der eigenen Identität) verstehen.

Didaktische Leitideen zum Interkulturellen Lernen in Bewegung, Spiel und Sport:
  • Dem Fremden begegnen
  • Selbstrelativierung: den eigenen Ethnozentrismus erkennen
    Die Begegnung mit dem Fremden fordert die eigene Identität heraus. Es gilt zu erkennen, dass die eigene Lebens- und Sichtweise eine unter vielen ist. Das Bewusstsein über das Eigene ist die Voraussetzung für die Beschäftigung mit dem Fremden.
  • Differenzierung der Wahrnehmung des Eigenen und des Fremden
  • Zum Handeln befähigen – Konfliktfähigkeit fördern
  • Vermittlung von Anerkennung und Zugehörigkeit – Identitätsförderung
  • Reflexion von Fremdheitserlebnissen
    Ein interkulturell erziehender Sportunterricht strebt das Ziel an, dass diese Kompetenzen auch außerhalb der methodisch erzeugten Situation angewandt werden können. Dafür spielt die Reflexion von Lernprozessen und Erlebnissen eine wichtige Rolle, dann „erst die gedankliche Auseinandersetzung macht aus Wahrgenommenem und Erlebtem Erfahrenes und Bedachtes, das in anderen, ähnlichen Handlungssituationen theoretisch zur Verfügung stehen kann.
(Elke Grimminger, Uni Freiburg)

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