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Zu Gast in der MNGE: Sally Perel - auch bekannt als „Hitlerjunge Salomon“

Datum: 16.09.2010 | verfasst von: Johannes Messelink

Am Dienstag, dem 2.11.2010, ist in der Mensa unserer Schule Sally Perel zu Gast, der aus seiner Autobiografie als „Hitlerjunge Salomon“ lesen wird. Teilnehmen werden die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 9 und 10, die sich im Fach Gesellschaftslehrer/Geschichte mit dem Nationalsozialismus bekannt gemacht haben und die einmalige Gelegenheit haben, sich über den Irrsinn dieser Zeit mit dem Zeitzeugen Sally Perel auseinander zu setzen.

Im Anschluss an die Lesung wird es Gelegenheit zu einem Gespräch geben und Herr Perel hat zugesagt, auf Wunsch Exemplare des Buches, welche er mitbringen und verkaufen wird, zu signieren.

Zeit: 8.00-10.15 Uhr

Info zu Sally Perel:

Sally (Salomon) Perels Leben zur Zeit des Nationalsozialismus ist eine Geschichte der Flucht und des Überlebens und der Aufklärung über den Missbrauch von Menschen zu ideologischen Zwecken.

1925 als Sohn jüdischer Migranten aus Polen in Peine bei Hannover geboren, muss die Familie vor den Nationalsozialisten fliehen und geht zurück nach Łódź (Polen). Aber auch von dort muss Salomon in den sowjetischen Teil Polens fliehen, als im September 1939 deutsche Truppen Polen überfallen. Perel wird gefangen genommen, verschleiert seine jüdische Herkunft und überlebt als Übersetzer für die Wehrmacht (er gilt nicht als Jude, sondern als Angehöriger der "Baltisch/Arischen Rasse").

Später kehrt er zurück nach Braunschweig, kommt auf eine HJ-Schule (Akademie für Jugendführung) und beginnt sich mit dem Nationalsozialismus zu identifizieren. Später setzt er sich gerade mit dieser Verführbarkeit durch Ideologien auseinander, durch die Menschen missbraucht wurden und werden.

Sally Perel ist auch mit 85 Jahren noch nicht zu müde, junge Leute über diese Verführbarkeit aufzuklären.

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