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Schul-Info Nr. 3 vom 21.09.2009

Datum: 17.09.2009 | verfasst von: Friederike Gausmann

Solarenergie in unsere Partnerschule Nkululeko – Projekt nun endlich umgesetzt


Im Oktober 2007 entstand der Wunsch, die unsichere Stromversorgung durch Solarenergienutzung zu ergänzen, denn die SchülerInnen unserer Partnerschule erleben immer wieder Stromausfälle. Dann ist es ab 18.00 Uhr dunkel auf dem Schulgelände und an Lernen nicht zu denken. Im März 2008 haben viele von euch an einem Sponsorlauf für Solarstrom in Nkululeko teilgenommen und über 6000 € erlaufen. Zusätzlich gelang es unserem ehemaligen Kollegen Rainer Blum über Ein Herz Für Kinder weitere 10000 € für dieses Projekt zu gewinnen. Das folgende Jahr verging mit vielen Diskussionen, wie das Projekt realisiert werden kann. David Tinarwo, ein zimbabwischer Ingenieur im Bereich erneuerbare Energie, zur Zeit an der Uni Kassel, übernahm die technische Konzeptionsentwicklung und recherchierte, wer in Zimbabwe eine Anlage bauen könnte. Im Februar 2009 reiste eine Firma nach Nkululeko, um vor Ort einzuschätzen, was alles nötig ist, und einen entsprechenden Kostenvoranschlag zu erstellen. Dieser lag bei über 50.000 €. Damit war klar, wir müssen viel kleiner anfangen. In Absprache mit Nkululeko entschieden wir: erst mal nur die Mensa. So konnten wir im Juni 2009 endlich einen Auftrag über diesen ersten Schritt an Madison in Zimbabwe vergeben. Das Geld reichte für die Sicherung der Energieversorgung der Mensa, die auch als Raum für die abendlichen studies (Hausaufgabenzeit) genutzt wird.
Am 18. August reiste Madison mit 5 Mitarbeitern an. Bei ihrer Arbeit wurden sie unterstützt von der Schulleitung, von dem Physiklehrer, der die Anlage nun auch betreut, und einigen allgemeinen Arbeitern der Schule.
Erstes Problem: Eine Wand finden, die stark genug ist, das Solarsystem zu tragen, d.h. alles sollte so verankert werden, dass es diebstahlgesichert ist.
Zweites Problem: Inzwischen waren bis auf drei Leuchtstoffröhren keine mehr funktionsfähig. 60 neueNiedrigenergie-Leuchtstoffröhr- en wurden beschafft und montiert.
Drittes Problem: Rattenplage. Die Verkabelung musste rattensicher entlang der Metallträger angebracht werden.
Viertes Problem: Wartung und Lehrerfortbildung. Der Physiklehrer wurde geschult und bekam Messgeräte, Protokollbuch und destilliertes Wasser für die Batterien.
Am 20.8 2009 war alles erledigt und die Anlage wurde an die Schulleitung Nkululeko übergeben, die versprach gut auf diese aufzupassen. So überwacht nun jede Nacht eine bewaffnete Nachtwache auch die Mensa. (Heidi Hesse)
(1253371660)
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Schaut auch einmal in den neu gestalteten Nkululeko-Kasten neben dem Sekretariat am alten Ort. Hier findet ihr noch weitere Bilder und Informationen. (gau)

Kooperation mit den Bühnen der Stadt Bielefeld


Wir haben den Kooperationsvertrag verlängert und neu unterschrieben. Sicherlich erinnert ihr euch: Jugendliche dieser Schule werden vom Theater als Theater-Scouts ausgebildet und können an verschiedenen Veranstaltungen und Workshops teilnehmen. Theaterkarten kosten für unsere Schüler/innen nur 7 €. Im Gegenzug verpflichten wir uns, 320 Karten im Schuljahr abzunehmen, eine Zahl, die wir im vergangenen Schuljahr schnell übertroffenhaben.
Ansprechpartnerinnen im Kollegium sind Lilo Naber-Kunkel und Maria Giannaki. (gau)

Eine Nachlese: BINGO Juni 2009


„Im letzten Schuljahr war nicht die Oberstufe, sondern die Sekundarstufe I auserwählt an einer Firmenbesichtigung eines Bielefelder Unternehmens teilzunehmen. Mit einer kleinen Auswahl von fünf an Technik interessierten Schülern der 8. und 9. Klassen ging es zur Firma BISONtec nach Heepen, wo uns einer der beiden Chefs, Herr Dr. Helmut Jansen in de Wal, freundlich empfing.
Bei einem kurzen geschichtlichen Abriss der Firmengeschichte im Konferenzraum wurden die Vielfalt und das Aufgabenspektrum dieser kleinen, mittelständischen Firma mit ca. 50 Beschäftigten deutlich. Es reicht von teilautomatisierten Montage- und Prüfeinheiten über Roboteranwendungen und Sondermaschinen bis hin zu komplexen, vollautomatischen Produktionslinien. Die qualifizierten Mitarbeiter in den Bereichen Konstruktion, mechanische Fertigung, Montage, Zuführtechnik und Elektronik arbeiten auf ca. 2000 qm Montagefläche, die sich in eine ältere und eine neuere, moderne Montagehalle aufteilt.
Im zweiten Programmschritt erläuterten uns zwei Ingenieure den Weg von der Idee bis hin zur Realisierung. Viele Firmen tragen spezielle Wünsche an sie heran, die sie selbst nicht lösen können oder wollen; deshalb wenden sie sich an die Fa BISONtec, da sie für innovative Ideen im Umkreis von ca. 200 km bekannt ist. Innerhalb von ca. 2-3 Wochen wird der Auftrag erst skizziert, dann in Klein- und Feinarbeit am PC mit Hilfe eines sehr aufwendigen Softwarepro-gramms in 2-D und auch in 3-D bis ins kleinste Detail konkret erfassbar. Änderungen können in diesem Stadium jederzeit erfolgen, ohne dass das Ganze neu erstellt werden muss.
Die Auftragslage sei konstant, jedoch setzten viele Unternehmer gerade in schwierigen wirt-schaftlichen Zeiten verstärkt auf Maschinen anstelle von man-power. Gleichzeitig würden immer mehr fachlich gut ausgebildete Kräfte gesucht, denen das sehr abwechslungsreiche Vorgehen liegt und die bereit sind im Team ihr Bestes zu geben und bei Bedarf sich weiter zu qualifizieren. Um den Nachwuchs zu sichern, werden jedes Jahr Auszubildende in den technischen Berufen eingestellt!
Auffallend in den beiden Montagehallen waren hochmoderne Maschinen und eine fast klinische Sauberkeit. Darauf würde auch großer Wert gelegt, da höchste Anforderungen auch von den Kooperationsfirmen gestellt werden. Die so gebauten Automaten produzieren auch mehrere Jahre störungsfrei, so Herr Dr. Jansen in de Wal.
Schließlich führte uns ein Auszubildender (1. Lehrjahr) in die fremde, faszinierende Welt der Industrieroboter ein. Nach einer kurzen, aber sehr gut erklärten und vorgeführten Demonstration - ein Bleistift wird von einem Stapel an einen genau definierten Endpunkt gebracht -, durften wir mit Hilfe einer Fernbedienung einzelne Programmieranweisungen geben und konnten sofort erkennen, ob der Befehl die richtige Reaktionen des Roboters auslöste. Das war tatsächlich der Höhepunkt unseres Tages!
Nach einigen Selbsterfahrungen mit der „künstlichen Intelligenz“ tauchte am Rand die Frage auf, was so ein Roboter denn so koste. Obwohl wir erfuhren, dass man schon dafür einen Mittelklassewagen bekäme, fingen doch einige an auszurechnen, wann sie das Geld dafür zusammen haben würden...
Alles in allem ein sehr interessanter, erkenntnisreicher Tag, den man so schnell nicht vergessen wird! Dafür einen herzlichen Dank an alle Beteiligten der Fa. BISONtec.“
Beteiligte Schüler: Dennis D., Dominik K., Rafael R., Jg. 9 (alt); Ali S., Pascal S. (Jg. 8 (alt). Begleitender Lehrer: M. Koch

Kontakt für Beiträge:
Link: mailto:gau.mnge@web.demailto:gau.mnge@web.de , Redaktionsschluss: jeweils Mittwoch, 18 Uhr


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