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Schul-Info Nr. 13 vom 14.01.08

Datum: 10.01.2008 | verfasst von: Friederike Gausmann

Allen Leserinnen und Lesern dieser Seiten ein gesundes,glückliches Jahr 2008!

Wer hätte das gewusst?
Welche Klasse hat im 7. Jahrgang für die Jungen einen Boys’ Day veranstaltet?

Hier kommt die Antwort zu dieser Frage aus dem letzten Schul-Info vor Weihnachten - es war die 7e von Herbert Freisen und Michaela Könings. Lest mehr dazu:

Bielefelder Boysdays


Vom 12. - 14.11.2007 fanden für die Jungen der Klasse 7e von Frau Könings die „Bielefelder Boysdays – Projekte zur Berufsfindung und Lebensplanung für Jungen“ statt. Das dreitägige Projekt wurde in der Teestube der Martin-Niemöller-Gesamtschule, in der jeweiligen Praktikumstelle sowie dem HOT-Schildesche durchgeführt. Ziel der Boysdays ist die aktive Auseinandersetzung und Hinterfragung der Jungen mit ihrer eigenen Rolle, mit ihrer geschlechtsspezifischen Berufswahl sowie das gegenseitige Anerkennen von Jungen und Mädchen.
Initiator und Veranstalter des Projektes ist das Bielefelder „ForumJungenarbeit“.
Strukturell gliedern sich die Boysdays in einen Vorbereitungstag, einen Praxistag und einen abschließenden Nachbereitungstag, in deren Zentrum jeweils der Einblick in „jungenuntypische“ Berufsfelder steht. Die pädagogisch-thematische Ausrichtung orientiert sich u.a. an folgenden Fragen: „Was sind Berufe?“, „Wofür brauchen Menschen Berufe?“, „Gibt es überhaupt typische Berufe für Frauen bzw. für Männer?“, „Sollten Frauen den Haushalt erledigen und Männer arbeiten gehen?“, „Wer sollte die Kinder erziehen?“, „Wieso verdienen Frauen weniger? - Ist das fair?“, „Wie sieht deine persönliche/berufliche Zukunft aus?“. Diesen Fragen haben sich die Jungen sowohl auf spielerische Art und Weise als auch auf sachlicher Ebene genähert und schließlich durch den "Schnuppertag" praktische Erfahrungen gesammelt.
Einvernehmlich berichteten uns die Schüler, dass der Praxistag das „Highlight“ des Projektes darstellte. An diesem Tag erhielten die Jungen praktische Einblicke in die so genannten „Frauenberufe“ (Ø Frauenanteil min. 60%). Unter anderem waren die Schüler in den Berufsfeldern Erzieher/in, Einzelhandelskauffrau/mann, Verkäufer/in, Friseur/in, Florist/in und Sozialpädagoge/in tätig.
Die Erfahrungen der Jungen reichten von "Das war doch ganz schön anstrengend dort zu arbei-ten" über "Die Kinder haben sich gefreut, dass auch mal ein Mann da ist" oder "Ich glaube, die Arbeit könnte ich auch erledigen, möchte aber dennoch lieber etwas anderes werden" bis "Die Arbeit können ja auch Männer machen". Gerade die Vielfältigen und Unterschiedlichen Erfahrungen der Jungen während des Praxistages waren Grundlage des dritten Projekttages. Anhand der differenzierten Praxisberichte erkannten die Jungen, dass die Berufswahl nicht geschlechtsbezogen, sondern interessenbezogen sein sollte. Insgesamt können wir festhalten, dass sich die Jungen intensiv mit dem Thema beschäftigt und über ihre persönlichen Einstellungen nachgedacht haben, wodurch wir zumindest stückweise vorhandene Stereotype aufbrechen konnten und gegenseitige Anerkennung und Wertschätzung der Geschlechter fördern konnten..
Beim Blick auf die Jungen dürfen wir die Mädchen nicht vergessen! Für die Mädchen der Klasse 7e organisierten Frau Könings und die Schulsozialpädagogin am Dienstag, den 13.11 ein Selbstbehauptungsseminar im BellZett. Montag und Mittwoch stand „regulärer“ Unterricht auf dem Stundenplan.
Abschließend möchten wir betonen, dass sowohl die Jungen als auch wir "Betreuer" Spaß am Projekt hatten und wir konstruktiv sowie offen und ehrlich an einem für Jungen nicht selbstverständlichen Thema gearbeitet haben. Schließlich möchten wir uns bei den Schülern für ihre engagierte Mitarbeit und bei Frau Könings für ihre tatkräftige Unterstützung bedanken.
Mit freundlichen Grüßen
Forum Jungenarbeit: Andree Härtel – Sozialpädagoge, Nils Bollhorn – Diplompädagoge

Abenteuer mit fast allen Sinnen


10 Jahre Höhlenwanderung


Virtuelle Abenteuer kennen Kinder heute reichlich. Mit dem Joystick wird der Held durch die Welt der Gefahren gelotst. Macht der Held einen Fehler, wird das Spiel neu gestartet. In der Wirklichkeit kann ein Abenteuer anstrengend und gefährlich sein, trotzdem fühlt sich jeder stark, der es geschafft hat. Die Kinder des 5. Jahrgangs robbten und kletterten mit viel Einsatz am 11. Dezember durch die Höhle. Vor dem Höhlenabenteuer hatten einige Kinder doch erhebliche Bedenken und wollten lieber verzichten. Mit dem gemeinsamen Mutmacher „Wir sind stark, wir schaffen es“ waren dann die Bedenken etwas genommen. Nach der Höhlenwanderung stellten viele erschöpfte, aber glückliche Kinder die Frage „Wann machen wir wieder eine Höhlenwanderung?“






(Stephan Boecken/bst, Ingo Kanig/kan, Rolf Matthäus/mat)


Große Schülerdemo gegen Kopfnoten



Am 19.01. gehen NRWs Schüler auf die Straße

Düsseldorf - Die Landesschülervertretung (LSV) Nordrhein-Westfalen ruft landesweit zu einer zentralen Schülerdemonstration am 19. Januar in Düsseldorf auf. "Kopfnoten sind kein vernünftiger Umgang miteinander", kommentiert Horst Wenzel (19) aus dem Vorstand der LSV NRW die aktuelle Debatte in einer Erklärung. "In den Schulen muss sich einemenschliche
Feedback-Kultur entwickeln, dafür sind die Kopfnoten ungeeignet", heißt es weiter.
Die Landesschülervertretung entschied sich auf ihrer 91. Landesdelegiertenkonferenz gegen die Kopfnoten mobil zu machen. "Wir wollen, dass Kopfnoten möglichst schnell wieder abgeschafft werden", erklärt Wenzel die große Mehrheitsmeinung unter den Schülerinnen und Schülern.
Auch Schülerinnen und Schüler unserer Schule nehmen an dieser Demonstration teil und fahren am Samstag um 11 Uhr mit dem Bus los. Anmeldungen sind in jeder großen Pause im SV-Raum möglich. (gau)

Kontakt für Beiträge:
Link: mailto:gau.mnge@web.demailto:gau.mnge@web.de , Redaktionsschluss: jeweils Mittwoch, 18 Uhr


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