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Geographie

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Bild: Geographie - Übersicht Geographie – bedeutet eine komplexe Herangehensweise an den Raum, in dem wir leben und ist die Nahtstelle zwischen den Natur- und Gesellschaftswissenschaften.

Geographische Themenbeispiele:

Aktuelle geographisch und geowissenschaftlich relevante Phänomene und Prozesse, wie z. B. Globalisierung, Klimawandel, Erdbeben, Hochwasser und Stürme, aber auch Bevölkerungsentwicklung, Migration, Disparitäten und Ressourcenkonflikte, prägen unser Leben und unsere Gesellschaft auf dem Planeten Erde in vielen Bereichen. Die deutsche Gesellschaft für Geographie (DGfG) hat Bildungsstandards für den mittleren Schulabschluss formuliert, die Sie hier nachlesen können:
Bildungsstandards Geographie (2,4 Mb)

Das Fach Geographie wird an unserer Schule gegenwärtig nur in der Sekundarstufe II angeboten. Unser schulinterner Lehrplan für den Unterricht der Sekundarstufe II ist auf den Kernlehrplan des Fachs abgestimmt. Unter dieser Adresse findet man den aktuell gültigen Kernlehrplan Geographie ab 2014 (gültig für Abiturienten ab 2017):
Kernlehrplan Geographie
Dies sind die Abiturvorgaben für 2017, also das, was man für das Abitur gelernt haben muss: Abiturvorgaben 2017

Nachfolgend erfolgt eine Auflistung der inhaltlichen Schwerpunkte unseres schulinternen Lehrplanes, die auch im Kernlehrplan zu finden sind (Achtung, nicht die Themen!!):

    Einführungsphase – EF
  • Landschaftszonen als räumliche Ausprägung des Zusammenwirkens von Klima und Vegetation sowie Möglichkeiten zu deren Nutzung als Lebensräume
  • Leben mit dem Risiko von Wassermangel und Wasserüberfluss, Gefährdung von Lebensräumen durch geotektonische und klimaphysikalische Prozesse
  • Fossile Energieträger als Motor für wirtschaftliche Entwicklungen und Auslöser politischer Auseinandersetzungen
  • Möglichkeiten und Grenzen der Nutzung regenerativer Energien als Beitrag eines nachhaltigen Ressourcen- und Umweltschutzes

    Qualifikationsphase - Q 1 GK
  • Landwirtschaftliche Produktion in den Tropen im Rahmen weltwirtschaftlicher Prozesse
  • Landwirtschaft im Spannungsfeld zwischen Ressourcengefährdung und Nach-haltigkeit
  • Demographische Prozesse in ihrer Bedeutung für die Tragfähigkeit von Räumen
  • Intensivierung der landwirtschaftlichen Produktion in der gemäßigten Zone und in den Subtropen
  • Strukturwandel industrieller Räume
  • Herausbildung von Wachstumsregionen
  • Merkmale und Ursachen räumlicher Disparitäten
  • Strategien und Instrumente zur Reduzierung regionaler, nationaler und globaler Disparitäten
  • Demographische Prozesse in ihrer Bedeutung für die Tragfähigkeit von Räumen
  • Herausbildung von Wachstumsregionen
  • Strategien und Instrumente zur Reduzierung regionaler, nationaler und globaler Disparitäten
  • Wirtschaftsfaktor Tourismus in seiner Bedeutung für unterschiedliche entwickelte Räume

Bild: Geographie - Formen Aufgaben der Geographie – aus der Sicht der Universität Heidelberg:
"Die Geographie befasst sich mit räumlich differenzierten naturbezogenen wie auch wirtschaftlichen und sozialen Prozessen, mit ihren wechselseitigen Zusammenhängen und ihren räumlichen Auswirkungen. Geographische Problemstellungen liegen damit sowohl auf naturwissenschaftlichem wie auf geistes-, sozial- und wirtschaftswissenschaftlichem Gebiet. In ihrer Eigenschaft als angewandte Wissenschaft unterliegt auch die Geographie dem Wandel gesellschaftlicher Bewertung und gesellschaftlichen Interesses. Entsprechend haben die Physische Geographie wie auch die Anthropogeographie/ Wirtschafts- und Sozialgeographie in jüngerer Zeit verstärkt praxisbezogene Fragestellungen aufgegriffen (vgl. unten). Dabei ist die Geographie aufgrund ihrer Stellung am Schnittpunkt von Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften – unbeschadet ihrer fachspezifischen Fragestellungen – in besonderem Maße auf interdisziplinäre Zusammenarbeit ausgerichtet. [...]
Studierende der Geographie lernen, auf Ausschnitten der Erdoberfläche eine komplexe Wirklichkeit zu erfassen und Systemzusammenhänge zwischen den für die Lebensverhältnisse maßgeblichen Geofaktoren zu verstehen. Dabei rücken immer stärker anwendungsbezogene Themen in den Mittelpunkt der Untersuchungen, wie z.B. Erhaltung von Ressourcen und Naturraumpotentialen, Global Change, Stadtklima und Bodenversiegelung, Wasser- und Luftbelastung, Abfallentsorgung. Weitere Forschungszweige liegen in den Bereichen Einzelhandelsforschung, geographische Kommunalforschung, Flächennutzungsplanung, Städtetourismus, regionale Arbeitsmarktforschung, raumbezogene Bildungsforschung oder Entwicklungsländerforschung. [...]"
Quelle: Universität Heidelberg

Was sind Geofaktoren? "Begriff der Landschaftskunde für die raumerfüllenden und -gliedernden Erscheinungen der Erdoberfläche oder Erdhülle: Oberflächenformen, Boden, Atmosphäre, Gewässer (anorganische Geofaktoren), Pflanzendecke, Tierwelt (vitale, nicht geistbestimmte Geofaktoren), Menschheit, Gesellschaft, Einzelpersonen und ihre Werke (geistbestimmte Geofaktoren). Je nach der Stärke der geistbestimmten Geofaktoren werden Naturlandschaften und Kulturlandschaften unterschieden. Gelegentlich werden auch die die Landschaftsentwicklung auslösenden Kräfte als Geofaktoren bezeichnet."
Quelle: Universallexikon - Geofaktoren

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