Site-Label :: Martin-Niemöller Gesamtschule Bielefeld SchildescheSite-Label :: Martin-Niemöller Gesamtschule Bielefeld Schildesche Auszeichnungen der Martin-Niemöller-Gesamtschule Siegel :: Siegel: Comenius - Partnerschule Siegel :: Siegel: Schule ohne Rassismus
Aktuelles Schulinfo Konzept Schulleben Unterricht Jahrgangspartitur Service Förderverein Intern
Hilfe Kontakt Impressum
Sie sind hier: » Startseite » Konzept » Schulprogramm

Konzept

top

Schulprogramm

Das Schulprogramm der Martin-Niemöller-Gesamtschule wurde am 20. Mai 2003 von der Schulkonferenz beschlossen und seitdem immer wieder überarbeitet und aktualisiert. Es liegt nunmehr in seiner gegenwärtigen Fassung vom Juli 2009 vor.
Nachstehend lesen sie die Einleitung, das vollständige Schulprogramm liegt als pdf-Dokument vor. Sie können es sich ansehen oder herunterladen, indem Sie auf den nachfolgenden Link klicken:

Download Schulprogramm 2011 (pdf-Dokument, 123 kb)

Inhaltsverzeichnis


top

Martin Niemöller - Namensgeber der Schule

Wir haben uns für Martin Niemöller als Namensgeber der Schule entschieden, weil wir seine klare und unbeugsame Haltung, die er während der Zeit der Hitlerdiktatur und in der Nachkriegszeit gezeigt hat, für vorbildlich halten. Sein Denken und Wirken soll uns Anspruch und Aufforderung sein, geradlinig für unsere Überzeugungen, für Gerechtigkeit, Verständigung und Frieden und gegen Ausgrenzung einzutreten, aber auch Überzeugungen zu ändern, wenn wir dies für notwendig erachten.
Martin Niemöller hat während der Hitlerdiktatur mutig und unerschrocken seine Meinung vertreten und sich für Menschen eingesetzt, die wegen ihrer kritischen Haltung gegenüber den Nationalsozialisten in die Konzentrationslager gesperrt worden waren. Später teilte er das Schicksal dieser Menschen, wurde zum persönlichen Gefangenen Hitlers. Sein Widerstand und sein Schicksal wurden weltweit bekannt, er galt als Vertreter eines anderen Deutschlands, der sich auch durch Kerker und Haft nicht brechen ließ.
Nach 1945 trat Martin Niemöller konsequent für Versöhnung zwischen politischen Systemen ein und forderte hellsichtig Gerechtigkeit für die ganze Welt.
Martin-Niemöller-Gesamtschule ist ein guter Name für unsere Schule, weil damit ein Teil des Verständnisses von Gesamtschule als Anspruch an uns formuliert ist.

top

Schulentwicklung an der MNGE

Als die „Gesamtschule Schildesche“ 1971 als eine der ersten Gesamtschulen in NRW gegründet wurde, war allen Eltern und Pädagogen klar, dass sie sich für eine Schule entschieden hatten, deren Struktur und pädagogisches Profil erst entwickelt wurden. Als Beteiligte eines Versuchs mussten sie bereit sein, ihr pädagogisches Handeln immer wieder kritisch zu überprüfen und für Veränderungen und Neuorientierungen offen zu sein. Auf dem Weg von der Versuchsschule zur Regelschule wurden tiefgreifende Veränderungen entweder von den Schulgremien selbst initiiert und umgesetzt oder durch die Behörden angeordnet. Das bezog sich sowohl auf räumlich-architektonische Planungen als auch auf die innere Gliederung.
Der Unterricht und das soziale Lernen im Klassenverband sind immer die besonders wichtigen Merkmale der pädagogischen Arbeit an unserer Schule gewesen. Dennoch hat sich in den ersten 20 Jahren durch Leistungs- und Wahldifferenzierung in der Sekundarstufe I eine stärkere äußere Differenzierung entwickelt, um den individuellen Leistungsmöglichkeiten der SchülerInnen besser gerecht werden zu können.
Daraus hat sich 1991 der Wunsch nach einer neuen, dezentralen Organisationsstruktur ergeben, die wir „Schule in der Schule“ nennen. LehrerInnen eines Jahrgangs bilden ein Team, um die pädagogische Arbeit in ihrem Jahrgang zu erleichtern und die Kommunikation zu vereinfachen.
In allen Gremien der Schule und an pädagogischen Tagen werden laufend Entwicklungsvorhaben erarbeitet, die am Schluss aufgeführt und erläutert werden. (s. u.: Arbeitsvorhaben in der Schulentwicklung)

top

Leitziele der Martin-Niemöller-Gesamtschule

Unsere Schule orientiert sich am Leitbild der selbstständig und kooperativ Lernenden. Dieses Leitbild gilt für alle Mitglieder unserer Schule, d.h., auch die LehrerInnen und Eltern bringen sich als Lernende im Schulleben ein.
Möglichkeiten und Perspektiven der Verwirklichung dieses Leitbildes werden deutlich, wenn im Folgenden die Bausteine unserer schulischen Arbeit vorgestellt werden. Die folgende Darstellung bezieht sich jedoch auf das Lernen der SchülerInnen.

Die lernende Schule

Wir unterstützen unsere SchülerInnen darin, ihre Leistungsfähigkeit voll zu entfalten, und versuchen, jede und jeden zum bestmöglichen Abschluss zu bringen.

Die erziehende Schule

Wir halten das Zusammenleben und Arbeiten mit Menschen verschiedener Fähigkeiten und Kulturen für bereichernd und streben die Zusammenarbeit und den Austausch innerhalb der Schule und die partnerschaftliche Begegnung mit Menschen aus anderen Ländern an. Ziel ist ein lebendiges Zusammenleben, in dem Konflikte sachlich und friedlich gelöst werden. Unsere schulische Arbeit orientiert sich an dem Gedanken, dass sich die Schule „in die Gesellschaft hinein“ öffnen muss, dass also Lernen und Leben miteinander verbunden werden. Lernen soll sich an realen Lebenswelten orientieren und unmittelbare, authentische Erfahrungen ermöglichen.

Die gesunde Schule

Mit gesundheitsförderlichen Lern- und Unterrichtsformen ermöglichen wir erfolgreiches Lernen und stärken die persönlichen Widerstands- und Gestaltungskräfte unserer SchülerInnen. Durch einen angemessenen Umgang mit Bedürfnissen und Störungen gestalten wir unsere Schule als gesundheitsförderlichen Arbeits- und Lebensraum für alle.

top

Zum Leitziel "Die lernende Schule"

top

Themenklassen

  • Die bisherigen Erfahrungen mit Themenklassen, begonnen im Schuljahr 2003/04 mit einer "Bläserklasse" und fortgeführt mit einer "Forscherklasse" und einer "Kunstklasse", sind dergestalt, dass mittlerweile jede Klasse in jedem 5. Jahrgang mit einem Themenschwerpunkt eingerichtet wird. So sollen besondere Fähigkeiten und Neigungen der Schülerinnen und Schüler und ihre Identifikation mit ihrer Klasse und der Schule gefördert werden.
  • Die Arbeit an solchen Schwerpunkten erfordert in der Regel einen erhöhten Finanzbedarf. Damit finanziell schlechter gestellte Familien nicht ausgeschlossen sind, bemühen sich die Schulleitung und die Fachgruppen in Zusammenarbeit mit dem Förderverein um Sponsoren.
  • Bei der Zusammensetzung der Klassen wird auf eine gute Mischung bzgl. der Leistungsfähigkeit geachtet.
  • Die Themenklassen widmen eine Arbeitsstunde sowie einen Teil des Fachunterrichtes (Musik, Naturwissenschaft oder Kunst) und die Arbeitsgemeinschaft ihrem thematischen Schwerpunkt.
top

Förderung im 5. und 6. Schuljahr

  • Wir gehen durch zusätzliche doppelt besetzte Förderstunden auf die besonderen Bedürfnisse der sehr unterschiedlich leistungsfähigen und lernbereiten SchülerInnen ein. Es ist uns wichtig, dass diese Förderung in der Hand der KlassenlehrerInnen oder der FachlehrerInnen der Klasse liegt.
  • Durch Betreuung der Hausaufgaben, ein spezifisches Arbeitsstundentraining und binnendifferenzierendes Arbeiten im Fachunterricht helfen wir SchülerInnen mit Lernproblemen, ihre Schwierigkeiten zu überwinden.
  • Dabei scheint es in den letzten Jahren immer wichtiger geworden zu sein die Anstrengungsbereitschaft der SchülerInnen zu entwickeln und sie zu befähigen ihr Lernen selbst in die Hand zu nehmen. Dies versuchen wir z.T. durch spezifische Trainingsprogramme (Arbeitsstundentraining, Stunden zum sozialen Lernen, Konzentrations- und Entspannungstraining, Qigong) zu erreichen.
  • Bei der Förderung in den unteren Jahrgängen achten wir insbesondere darauf, dass nicht nur Defizite ausgeglichen, sondern auch besondere Stärken einzelner gefordert und gefördert werden.
  • Mit Beginn des Schuljahres 2006/2007 machen wir ein Sprachförderkonzept für die Klassen 5 und 6 für alle Kinder verbindlich. Nach einer Erhebung des Sprachstandes jedes einzelnen Kindes wird ein Curriculum zur Sprachförderung zum Tragen kommen, das an den Fähigkeiten und Schwächen der einzelnen Kinder ansetzt und dessen Wirksamkeit sowohl schulintern als auch extern evaluiert wird.
top

Förderung durch Leistungsdifferenzierung

  • Im 7. Jahrgang tragen wir dem unterschiedlichen Leistungsvermögen durch Differenzierung in Grund- und Erweiterungskurse in Englisch und Mathematik Rechnung.
  • Im Fach Deutsch beginnt die Leistungsdifferenzierung im 8., in Physik im 9. Jahrgang.
top

Förderung durch Wahldifferenzierung

Die besonderen Interessen und Begabungen der SchülerInnen fördern wir

  • durch verpflichtende Arbeitsgemeinschaften im 5. und 6. Schuljahr im Rahmen der Themenklassen (s. o.),
  • im Wahlpflichtbereich I ab 6. Jahrgang (Französisch)
  • im Wahlpflichtbereich I ab 7. Jahrgang (Arbeitslehre, Darstellen und Gestalten, Naturwissenschaften und Türkisch),
  • in den so genannten Ergänzungsstunden ab dem 8. Jahrgang (Latein) und ab 9. Jahrgang (Computerführerschein, Computer in der kaufmännischen Verwaltung, Handwerklich kreatives Arbeiten, Herstellen und Vermarkten, Bistro-Projekt, Endspurt Hauptschulabschluss, Englisch und Mathematik für die Sek II, Art und Design, Bigband, Schulsanitätsdienst und Sport/Sporthelferausbildung). (s. u.:Arbeitsvorhaben in der Schulentwicklung, Punkt 5: Ergänzungsstunden.)
top

Projektunterricht

In jeder Klasse gehört die Arbeit in fachbezogenen und fachübergreifenden Projekten zum Lehrplan.

  • Sexualerziehung in Jahrgang 6: An 2 Tagen beschäftigen sich die SchülerInnen mit dem Thema „Das Ding mit dem Erwachsenwerden“ oder „Als die Liebe laufen lernte“. Diese Tage werden außerhalb der Schule von Sexualpädagogen in Jungen- und Mädchengruppen durchgeführt.
  • Unterricht im Biologiezentrum Bustedt: Wir nutzen dort an einen Vormittag das breit-gefächerte Angebot an ökologischen und umweltbezogenen Themen für den Biologieunterricht der 6. Klassen.
  • Suchtvorbeugung im 7. Jahrgang: Die SchülerInnen beschäftigen sich 3 Wochen in unterschiedlichen Fächern mit der Problematik legaler und illegaler Suchtmittel. Außerschulische Fachkräfte unterstützen diese Arbeit.
  • Verkehrserziehung in Jahrgang 8: In einem Projekt werden die Themen Verkehr/Umwelt und Verhalten im Straßenverkehr angesprochen. (s. u.: Arbeitsvorhaben in der Schulentwicklung)
  • Vor- und Nachbereitung der beiden Praktika in Jahrgang 9: An jeweils zwei Projekttagen werden die unten beschriebenen Praktika unterrichtlich vor- und nachbereitet.
  • Im Projekt der Bertelsmann-Stiftung „Medienpartner Bibliothek und Schule NRW“ wird die Zusammenarbeit zwischen Schule und Stadtteilbibliothek Schildesche intensiviert. Mit den von der Bibliothek bereit gestellten Medien wird der Unterricht anschaulicher und die SchülerInnen werden zum selbstständigen Arbeiten mit diesen Medien angeregt.
  • Theaterarbeit

    Im Rahmen der in jedem Jahr stattfindenden Theaterproduktionen sind eine Vielzahl von SchülerInnen und LehrerInnen in projektorientiertes Lernen einbezogen:
    Vom Schreiben der Texte bis zum Erstellen der Requisiten, der Gestaltung von Programmheften, Handzetteln, Pressetexten und Plakaten, der Auswahl bzw. Komposition und Einstudierung der Musik, der Konzeptionierung und Umsetzung der Beleuchtung ergeben sich in den Theaterprojekten eine Fülle von Lernmöglichkeiten. Alle Beiträge zum Theaterstück werden in einzelnen Klassen oder Kursen, im Rahmen der Ergänzungsstunden oder in Arbeitsgemeinschaften vorbereitet und in Projekttagen zusammengeführt und der Öffentlichkeit vorgestellt.
    In Abständen nehmen auch SchülerInnen aus unseren europäischen Partnerschulen an der Projektarbeit teil.
    Auch SchülerInnen mit besonderen technischen und organisatorischen Talenten finden in diesem Bereich ein anregendes Angebot vor: Im sogenannten GAFFA – Team (benannt nach dem verwendeten Klebeband) kümmern sie sich um einen reibungslosen Ablauf der Licht- und Tontechnik während der zahlreichen Theaterproduktionen und Schulfeiern.

  • Ökologie Arbeitsgemeinschaft
    Einen praktischen Beitrag zum Thema Ökologie und Umweltschutz stellten der Bau und die Installierung einer Fotovoltaikanlage auf dem Schulgebäude dar. Die Mess-Ergebnisse werden unterrichtlich genutzt. Die AG arbeitet auch zu anderen Fragen des aktiven Umweltschutzes.
  • Traummeile
    Seit dem 20-jährigen Schuljubiläum im Jahre 1991 richtet die MNGE die sogenannte. „Schildescher Traummeile“ aus. Es handelt sich dabei um einen 2,9 km langen Ausdauerlauf um den Obersee im Stadtteil Schildesche. Der Fachbereich Sport mit Wahlpflicht- und Leistungskursen lädt einmal im Jahr SchülerInnen aller Bielefelder Schulen im Alter von 8 – 15 Jahren dazu ein. Dieses Ereignis ist aus dem Bielefelder Schul- und Sportleben nicht mehr wegzudenken.
  • Fliegende Bühnen: Einmal pro Schuljahr präsentiert der Bereich "Darstellen und Gestalten" seit dem Jahr 2008 auf verschiedenen Bühnen in der Schule die "fliegenden Bühnen". Hier werden Darbietungen, die im Unterricht praktisch erarbeitet worden sind, von Kursen und Arbeitsgemeinschaften im Rahmen eines Theaterabends dargeboten.
top

Außerschulisches Lernen in der Oberstufe

Praxisnahes Lernen an außerschulischen Einrichtungen ist auch in der Oberstufe von Bedeutung.

  • Das Fach Psychologie hat eine enge Kooperation mit den von Bodelschwinghschen Anstalten Bethel aufgebaut. Dadurch werden den SchülerInnen berufsorientierte Praktika im Bereich der Psychiatrie ermöglicht, wo insbesondere Anforderungsprofile und der Berufsalltag von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen im psycho-sozialen Versorgungsbereich direkt erfahrbar gemacht werden.
  • Seit dem Schuljahr 2003/2004 kooperiert der Leistungskurs Biologie der MNGE kontinuierlich mit der Universität Bielefeld. Die SchülerInnen arbeiten im 12. Jahrgang im Umfang von ca. 50 Stunden in verschiedenen Fachbereichen der Universität: Biologie, physiologische Psychologie und Philosophie. Die Universität stellt dabei Labore und andere Räumlichkeiten sowie Fachkräfte zur Verfügung.
  • Seit diesem Schuljahr besteht eine Kooperation zwischen dem LK Sport und dem Stadtsportbund Bielefeld mit der Zielsetzung des Erwerbs einer Übungsleiter-C-Lizenz, welche die Schüler/innen befähigt, selbständig Gruppen in Sportvereinen zu leiten.
top

Gemeinsamer Unterricht in Integrationsklassen

Wir verstehen unsere Schule als Schule für alle SchülerInnen. So ist Integration von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf inzwischen selbstverständliche Praxis: in jeweils einer Klasse im Jahrgang werden behinderte und nichtbehinderte SchülerInnen von zwei Lehrkräften gemeinsam unterrichtet.
Wir sehen Gemeinsamen Unterricht als Beitrag für die Integration behinderter Kinder und Jugendlicher in unserer Gesellschaft. Im schulischen Alltag erweitert dies für alle Beteiligten die soziale und intellektuelle Kompetenz und gibt ihnen die Chance, Gemeinsamkeit, Vielfalt und Unterschiedlichkeit als selbstverständlich und positiv zu erleben.
In den integrativen Projekten Herstellen und Vermarkten und Bistro in der Ravensberger Spinnerei lernen die beteiligten SchülerInnen die Grundlagen einer Betriebsführung kennen.

top

Angebote für lernschwächere SchülerInnen

  • Zu den besonderen Angeboten für SchülerInnen mit Lern- und Motivationsproblemen gehört das Seminar zur Förderung der SchülerInnen, deren Hauptschulabschluss am Ende des 9. Schuljahres gefährdet ist. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden im Anschluss an das Seminar bis zum Ende des 9. Schuljahres von den SeminarleiterInnen sowie von Studierenden der hiesigen Universität und Ehrenamtlichen (z. B. ehemaligen LehrerInnen) in schulischen und lebenspraktischen Fragen betreut.
  • SchülerInnen, die eine Schule nach 10 Jahren ohne Abschluss verlassen, zählen zu den Benachteiligten auf dem Arbeitsmarkt. Diese erhalten seit dem Schuljahr 2000/01 durch die BUS - Klasse eine neue Chance. Sie lernen an drei Tagen in der Schule und arbeiten mittwochs und donnerstags in einem Betrieb. Dabei ist wichtig, dass dies in Betrieben erfolgt, die auch bereit sind, bei Bewährung eine Ausbildungsstelle anzubieten. Eine enge Zusammenarbeit zwischen Lehrkräften, Betrieben und der Berufsberatung ist dabei unerlässlich. Im vorigen Schuljahr wurde die Bus-Klasse mit gutem Ergebnis hinsichtlich der Frage der Verbesserung von Motivation und Arbeitsverhalten von einer Studierendengruppe der Universität Bielefeld evaluiert.
top

Berufsorientierung, Schullaufbahn- und Schulabschlussberatung

  • Im Bereich der Berufsorientierung und Lebensplanung arbeiten wir seit Jahren eng mit verschiedenen außerschulischen Kooperationspartnern zusammen. Hierzu gehören etwa die Berufsberatung des Arbeitsamtes sowie die Regionalstelle Frau und Beruf.
  • Beim ersten Betriebspraktikum im 9. Jahrgang lernen die SchülerInnen elementare Berufstätigkeiten kennen. Sie erleben die sachlichen Anforderungen der Arbeitswelt und soziale Beziehungen, die nur in konkreten Arbeitssituationen vermittelt werden können.
  • Das zweite Praktikum dauert – wie das erste – zwei Wochen und dient vor allem der Berufsfindung. Die SchülerInnen suchen sich selbst einen Platz, der ihren Berufsvorstellungen möglichst entspricht. Beide Praktika werden im Wirtschaftslehreunterricht, in den Verfügungsstunden und in Seminaren vor- und nachbereitet.
  • Nach dem zweiten Praktikum nehmen alle Jugendlichen des 9. Jahrgangs an einem Bewerbungstraining teil, das von verschiedenen Institutionen wie z. B. Krankenkassen angeboten wird.
  • Neben der individuellen Schullaufbahnberatung in der Sekundarstufe I durch die Beratungslehrerin steht eine enge und kontinuierliche Kooperation mit der Berufsberatung des Arbeitsamtes. Dazu zählen die Organisation und Koordination regelmäßiger Beratungstermine für die Klassen, Schülergruppen und einzelne SchülerInnen sowie der Besuch des Berufsinformationszentrums (BIZ) und der Berufebörse. In einer weiteren Veranstaltung stellen sich die weiterführenden Schulen in unseren Klassen vor.
  • Ähnlich wie in der S I gewährleisten die Beratungs- und BetreuungslehrerInnen und die TutorInnen auch in der S II eine intensive pädagogische Begleitung vom 11. Jahrgang an.
top

Kooperation mit außerschulischen Partnern

  • Unsere Schule steht im ständigen Kontakt mit der Universität Bielefeld. Das betrifft neben der Zusammenarbeit in der Oberstufe (s. o.) auch die Inanspruchnahme von Evaluationsangeboten durch die Fakultät für Pädagogik.
  • Im Rahmen des Projekts „Schule und Unternehmen im Dialog“, einem Projekt der Weidmüller-Stiftung, haben die Martin-Niemöller-Gesamtschule und die Stadtwerke Bielefeld GmbH eine Kooperation vereinbart. In gemeinsamen Projekten wird eine sinnvolle Verbindung zwischen Theorie und Praxis angestrebt. Durch den Praxisbezug können technische und wirtschaftliche Kenntnisse und Zusammenhänge am Beispiel eines Unternehmens integrativ oder fächerübergreifend dargestellt werden. Zusätzlich sammeln die Jugendlichen wichtige Erfahrungen vor Ort, die für ihre Berufswahl, ihre Ausbildung und das Berufsleben nützlich sind. Ziel der Kooperation ist ein für beide Seiten gewinnbringender Erfahrungsaustausch.
    Einzelheiten zu den Zielen und möglichen Projekten sind in einer Kooperationsvereinbarung zwischen den Partnern geregelt.
  • Weitere Kooperationspartner sind z. B. die Firma ST-Vitrinen, die Universität Bielefeld und die von Bodelschwinghschen Anstalten Bethel.
top

Ganztagsangebote

  • SchülerInnen haben in vielen Bereichen die Möglichkeit, an Mittags– und Freizeitangeboten teilzunehmen, die meist von LehrerInnen aber auch von außerschulischen Mitarbeitern betreut werden:
    • Sport (Freizeit und Wettkampf, Sportgemeinschaften)
    • Kunst und Musik (Töpfern, Instrumentenausleihe, Instrumentalworkshops, Band-AG’s)
    • GAFFA-TEAM (Tontechnik-AG, Lichttechnik-AG)
    • Informatik (mit Internet)
    • Naturwissenschaften und Aquarium
    • Technik (Fahrrad, Basteln)
    • Reparatur-Arbeitsgemeinschaft (hier werden viele für die Schule wichtige Reparaturen durchgeführt)
    • Teestube (jeweils für die Sekundarstufe I und II mit Spielausgabe und Hausaufgabenbetreuung für die jüngeren Kinder)
    • Ruheraum (Entspannung: autogenes Training, progressive Muskelrelaxation, Brain-Gym, Spiele)
    • Begegnungszentrum (Treff behinderter und nichtbehinderter SchülerInnen)
    • Bibliothek (für Schule und Stadtteil)
  • In jeder Mittagspause stehen im Gebäude und auf dem Schulgelände LehrerInnen als Aufsicht und Ansprechpartner zur Verfügung.
top

Zum Leitziel "Die erziehende Schule"

Die Gesamtschule hat eine heterogene Schülerschaft im Hinblick auf Begabungen, Fähigkeiten, Neigungen und Interessen. Die SchülerInnen kommen aus unterschiedlichen sozialen Verhältnissen und Kulturkreisen. Sie haben auch bei deutscher Staatsbürgerschaft oft andere Muttersprachen und Religionen. In der Schule gehören sie jedoch alle einer Klassengemeinschaft an, lernen und feiern gemeinsam und gehen zusammen auf Klassenfahrt.

top

Helferprinzip

Die Heterogenität der SchülerInnen legt es nahe, dass sie sich gegenseitig helfen.
Dabei profitieren die Leistungsstärkeren durch die Anforderung, ihre Kenntnisse verständlich zu vermitteln, und die Schwächeren erhalten Anregungen von Mitschülern und Mitschülerinnen. Dies schult auch den Blick für die Stärken jedes einzelnen Klassenmitglieds.

top

Jungen- und Mädchenstärkung

  • Wir arbeiten als LehrerInnen bewusst mit den Schülern als Jungen und mit den Schülerinnen als Mädchen. In vielen Klassen gibt es in den Jahrgängen 5 und 6 regelmäßig, in höheren Jahrgängen bei Bedarf Jungen- und Mädchenkonferenzen, in denen die Jungen bzw. die Mädchen unter sich sind. Dort können sie sich selbst erproben und erfahren, ohne sich vor dem jeweils anderen Geschlecht profilieren zu müssen.
  • Zudem gibt es im Rahmen des Förderunterrichts oder in Projekttagen Sequenzen, bei denen die Ich – Stärkung im Vordergrund steht. Auch dies geschieht in geschlechtshomogenen Gruppen.
  • Für Lehrerinnen und Lehrer bieten wir bei Bedarf eine entsprechende hausinterne Fortbildung an.
top

Pädagogisch-psychologischer Dienst

Um mit Konflikten konstruktiv umzugehen, bilden die Schulsozialpädagoginnen, die Schulpsychologin und die BeratungslehrerInnen den PPD (Pädagogisch-psychologischer Dienst).

  • Gemeinsame Arbeitsfelder von Schulpsychologin und Schulsozialarbeit
    • Beratung von Eltern bei Problemen ihrer Kinder in der Schule (Lern- und Motivationsschwierigkeiten, emotionale Probleme/Aggressionen etc.)
    • Unterstützung von Gesprächen zwischen Eltern und Schule
    • Ergänzende und unterstützende Angebote der Beratung und Betreuung für Schülerinnen und Schüler bei schulischen, familiären sowie anderen persönlichen Problemen (Leistungsdruck, schlechte Noten, Ängste, Probleme oder Streit mit Mitschülerinnen und Mitschülern, Eltern, Lehrerinnen und Lehrern)
    • Schulpsychologie – Jahrgangsübergreifende Angebote
      • Diagnostische Überprüfung von Teilleistungsschwächen, emotionalen Problemen, Verhaltensauffälligkeiten
      • Vermittlung von außerschulischen Hilfsangeboten (Psychotherapie, Beratungsstellen, Jugendamt)
    • Schulsozialarbeit – Schwerpunkt: Beratung der Jahrgänge 5 bis 8
      • Anlaufstelle für „Kummer und Sorgen“
      • fortlaufende Beratung der Jahrgänge 5 bis 8
      • themenbezogene Gruppenarbeit
      • sexualpädagogische Beratung
      • Beratung bei Suchtproblemen
      • Vermittlung von außerschulischen Hilfsangeboten in der Jugendhilfe, Beratung und Therapie
  • Zwei BeratungslehrerInnen betreuen schwerpunktmäßig den 9. und 10. Jahrgang. In der S II unterstützt ein Sozialarbeiter die Arbeit der Beratungs- und BetreuungslehrerInnen und TutorInnen.
  • Neben den schulischen Angeboten für SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen kooperiert das Team soweit wie möglich mit Jugendhilfe, Beratungsstellen und anderen sozialen Einrichtungen und ist in allen pädagogischen Gremien der Schule vertreten.
top

Klassen- und Studienfahrten

  • Leben und Lernen in der Gemeinschaft, Lösung von Aufgaben in einer Gruppe, bewusste aktive Freizeitgestaltung sowie die Vertiefung von Unterrichtsinhalten sind Schwerpunkte von Klassen- und Studienfahrten in den Jahrgängen 6, 8, 10 und 12. Sie werden im Fachunterricht und in den Klassenstunden vorbereitet. Die Teilnahme an diesen Fahrten ist für alle SchülerInnen verpflichtend, da sie Teil des Lern- und Erziehungsprogramms der Schule sind.
  • Im 5. Jahrgang werden häufig 2-3tägige Kennenlern-Fahrten angeboten.
  • Der 11. Jahrgang fährt gemeinsam zu einem Seminar zum methodischen Arbeiten und gegenseitigen Kennenlernen.
  • Daneben gibt es für interessierte Schülerinnen und Schüler regelmäßige jahrgangsübergreifende Studienfahrten auch teilweise während der Osterferien nach England.
  • Außerdem existieren Austausch- bzw. Besuchsprogramme mit Polen und Zimbabwe.
top

Partnerschulen

  • An den regelmäßigen Begegnungen mit unseren polnischen Partnern des 6 Liceum Ogólnoksztalcace (dt.: allgemeinbildendes Lyceum) bzw. der Zespól Szkól (dt: Schulzentrum) Nr. 1 in Rzesów nehmen SchülerInnen vor allem aus dem 11. Jahrgang teil. Jährlich finden Besuch und Gegenbesuch einer Schülergruppe statt, bei der die Jugendlichen in Familien ihrer Austauschpartner und -partnerinnen wohnen. Wichtige Teile des Austauschprogramms sind auch immer gemeinsame Bildungstage in Vlotho sowie ein Besuch in Berlin.
    Dieses Austauschprogramm besteht seit 2005 und ist seit Juni 2008 offizieller Bestandteil des Schulprogramms unserer Schule.
    Die Kontakte zwischen beiden Schulen (der MNG und dem 6 LO) sollen nach Möglichkeit auf verschiedenen Ebenen ausgebaut werden.
  • Unregelmäßiger, jedoch prägend für das Schulleben, sind Begegnungen im Zusammenhang mit Theaterprojekten. Gemeinsame Workshops sind Teil einer solchen Begegnung, die den SchülerInnen ermöglicht Einblicke in das kulturelle und soziale Leben der Partnerschulen aus den Niederlanden, Tschechien oder wie beim 20-jährigen Jubiläum auch aus Rumänien, Polen, der Türkei, Frankreich, Russland und Zimbabwe zu bekommen.
  • Die Partnerschaft mit unserer Schwesterschule Nkululeko in Zimbabwe ist Ausdruck des von Martin Niemöller geforderten Strebens nach der ‚Einen Welt’. SchülerInnen ab Klasse 7 bauen durch Brief- und E-Mailkontakt erste Beziehungen auf. Projekte zur Unterstützung von Nkululeko und inhaltliche Auseinandersetzungen mit Zimbabwe in den Fächern Gesellschaftslehre, Erdkunde, Sozialwissenschaften und Englisch (Literatur) sowie Besuche aus Zimbabwe und Gegenbesuchen von älteren SchülerInnen kennzeichnen die inhaltliche Ausgestaltung.
top

Elternmitarbeit

  • Die intensive Mitwirkung der Eltern ist unverzichtbar für eine konstruktive Zusammenarbeit aller am Schulleben Beteiligten. Alle Klassenpflegschaftsvorsitzenden treffen sich in der Regel einmal im Monat in der Schulpflegschaft mit der Schulleitung und regelmäßig geladenen Referenten aus dem Lehrerkollegium. Hier werden die Interessen aller Erziehungsberechtigten vertreten und Neuerungen oder Änderungen des schulischen Alltags beraten.
  • Die Schulpflegschaft wählt Vertreter für die Schulkonferenz. Hier werden die entscheidenden Weichen für die schulische Arbeit gestellt.
  • Darüber hinaus nehmen Eltern an Fachkonferenzen teil, um Einblicke in die fachspezifische Arbeit zu erhalten und Vorschläge einbringen zu können.
  • Selbstverständlich sind Informationsabende zu Fächerwahlen (WP I und II), zu Unterrichtsprojekten und Fragen der Schullaufbahn.
  • Die MNGE ist Mitglied der Landeselternschaft der Gesamtschulen in NRW. Die von der Schulpflegschaft gewählten Delegierten treffen sich zwei Mal pro Schulhalbjahr zu einem Meinungsaustausch zu meist übergeordneten schulischen Themen.
  • Weiterhin werden durch großen Einsatz der Eltern zwei Flohmärkte pro Schuljahr veranstaltet, so dass durch diese Einnahmequelle und auch durch Mitarbeit und Unterstützung im Förderverein der Schule erhebliche finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt werden können: z.B. für die Förderung leistungsschwacher Kinder, für den Ausbau der Theaterarbeit, für zusätzliche Anschaffungen für einzelne Fachbereiche und mehr.
  • Auch die Verwaltung der von den Eltern finanzierten Schülerschließfächer wird von zwei Müttern übernommen.
  • Darüber hinaus arbeiten häufig Eltern im Töpferraum, Bastelraum und in den Werkstätten im Freizeitbereich mit.

Förderverein

Der Förderverein ist ein anerkannter gemeinnütziger Verein, der zum Ziel hat, die finanziellen Gegebenheiten an der Schule günstiger zu gestalten. Der Verein legt Wert auf schnelle Hilfeleistungen, möglichst wenig Bürokratismus, Ermöglichung des Unmöglichen, gerechte Verteilung der Mittel und transparente Ausgabenprotokolle.
Zur Umsetzung der Ziele des Fördervereins ist es nötig zu wissen, was der Schule gut tut, täglich ansprechbar zu sein, möglichst viele Mitglieder zu haben, möglichst viele Spenden in die Schule zu holen, Kontakt zu Sponsoren herzustellen und zu pflegen, öffentliche Förderungen der Schule nutzbar zu machen sowie Präsenz zu zeigen in den Medien.
Der Verein begrüßt Eingangsklassen mit einem Startkapital und belohnt Klassen, die regelmäßig aufgeräumt sind. Er bezuschusst Klassenfahrten und beteiligt sich an den Kosten von Klassen-, Jahrgangs- und Schulprojekten, Einzelförderungen von Schülern sowie Arbeitsgemeinschaften. Fachbereiche bekommen Finanzspritzen für größere Anschaffungen. Mithelfende Eltern und Schüler im Freizeitbereich werden für ihr Engagement belohnt. Darüber hinaus werden zinslose Darlehen gewährt für Vieles, was sonst zeitnah nicht möglich wäre.

top

Zum Leitziel "Die gesunde Schule"

Ein in der Verantwortung Aller liegendes gesundheitsförderliches Schulklima und eine Minderung gesundheitlicher Risikofaktoren bzw. eines Risikoverhaltens ist Grundlage unserer Arbeit.

top

Bewegte Schule und Ruheraum

Im Rahmen der „bewegten Schule" und im „Aktionsprogramm Ruheraum" gibt es vielfältige Bewegungsangebote aus Spiel und Sport bzw. Entspannung und Konzentration.
Sie sorgen für die Rhythmisierung von An- und Entspannung im Schulalltag und für die ganzheitliche Selbstwahrnehmung und einen angemessenen Umgang untereinander.

  • In der S I sind die Angebote eher jahrgangsorientiert. Die Themenklassen „Gesundheit und Bewegung“ der S I erarbeiten dieses Thema schwerpunktmäßig. In der S II sind sie an die Fächer Sport und Psychologie gekoppelt.
  • Zusätzlich zum Sportunterricht werden regelmäßige jahrgangsbezogene Projekte wie Zirkusprojekt, Fitnessprojekt, Sportfeste und Klassenfahrten mit sportlichem Schwerpunkt durchgeführt. In den unteren Jahrgängen gibt es einen Förderkurs für Kinder mit motorischen Defiziten.
  • Im Ganztagsbereich macht die Schule Mittagsangebote aus dem Bereich Bewegung, Spiel und Sport sowie dem musischen und handwerklich-kreativen Bereich. Im Unterricht werden die Ansätze eines bewegungsfreudigen aber auch entspannungs- und konzentrationsfördernden Lernens beachtet.
  • Klasse(n)Musik: Gegen Ende eines Schuljahres präsentiert der Musikbereich seit dem Jahr 2000 im Forum der Schule die „Klasse(n)Musik“. Hier werden Musikstücke, die im Unterricht praktisch erarbeitet worden sind, live von Klassen, Kursen und AG’s im Rahmen eines Konzertes dargeboten.
  • Im Rahmen einer „Bewegungsfreudigen Schule“ werden auch Kooperationen mit anderen Schulen, Vereinen und Einrichtungen gepflegt. Die Schule richtet unter Leitung der Fachschaft Sport seit vielen Jahren die „Schildescher Traummeile aus, eine Laufveranstaltung für alle Bielefelder Grund- und S I-Schulen.
top

Weitere Projekte zur Gesundheitsförderung und –erziehung

  • Die Klassen dürfen und sollen ihren eigenen Raum und die Jahrgänge ihren eigenen Bereich durch Bilder und Möblierung nach eigenen Wünschen gestalten. Damit erhalten sie die Möglichkeit, sich ein Umfeld zu gestalten, in dem sie sich wohlfühlen können.
  • Im 7. Jahrgang findet eine fächerübergreifende Auseinandersetzung mit dem Thema Suchtvorbeugung statt.
  • Schulische Leitlinien zum Umgang mit Sucht oder ADS (Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom) unterstützen das Kollegium in der pädagogischen Arbeit.
  • Die MNGE greift einige der Anregungen und Kooperationsangebote des landesweiten Projekts gesunder Schulen (,OPUS`) auf
  • Unterstützt durch Einzelne, die in diesen Bereichen aufgrund privaten Engagements Expertenwissen besitzen, kann die Fortbildung anderer KollegInnen, die Herstellung entsprechender Materialien und die Einbeziehung der Elternschaft angeboten werden.
top

Arbeitsvorhaben in der Schulentwicklung

Im Folgenden werden die Bereiche benannt und beschrieben, denen zur Zeit und in den nächsten Schuljahren unsere besondere Aufmerksamkeit gilt.

top

1. Sprachförderung: Förderung in der deutschen Sprache über den 5. Jahrgang hinaus

  • Seit Beginn des Kalenderjahres 2006 liegt ein ausgearbeitetes Sprachförderkonzept vor, welches seitdem in allen 5. und 6. Klassen umgesetzt wird.
  • In den Klassen 7 bis 10 ist die Fortsetzung der Sprachförderung in geringerem Umfang vorgesehen. Hier müssen Austausch und konzeptionelle Arbeit verstärkt werden.
  • Die Sprachförderung soll ergänzt werden um Bausteine des ganzheitlichen Lernens, und zwar ausgehend von der Erkenntnis, wie bedeutsam eine Blickrichtung auf die Gesamtpersönlichkeit der SchülerInnen ist, um „die ganze Person“ in ihrem individuellen Lernen zu begleiten und zu fördern.
  • Hierzu dient die systematische Verankerung von persönlichkeitsstärkenden Maßnahmen im Stundenplan vor allem der jüngeren Schülerinnen und Schüler.
top

2. Sprachförderung: Förderung in der deutschen Sprache als Aufgabe aller Fächer

  • Die Förderung der Sprachkompetenz wird zu einem integralen und curricularen Bestandteil des Fachunterrichts.
  • Sowohl die mathematisch-naturwissenschaftlichen als auch die künstlerisch-musisch-gesellschaftswissenschaftlichen Fächer erarbeiten neben allgemeinen und fächerübergreifenden Prinzipien der Sprachförderung auch Förderbausteine, die auf die jeweiligen Fachstrukturen hin angelegt sind.
  • Im Schuljahr 2006/07 werden diese Förderbausteine in den jeweiligen Fachkonferenzen für die einzelnen Jahrgänge konkret ausgearbeitet und anschließend umgesetzt.
  • Da die sprachliche Förderung Basis für einen erfolgreichen Unterricht darstellt und Zeit kostet, kann dieser Schwerpunkt ggf. auch eine inhaltliche Straffung der Fachcurricula bedeuten.

Die Realisierung dieses Projektes hat durch die Einrichtung einer Implementierungsgruppe begonnen, die ihre Arbeit aufgenommen hat. Im Herbst 2006 haben die Fachkonferenzen ihre konkrete Arbeit im oben genannten Sinne begonnen.
Diese Arbeit wird derzeit durch die kompetenzorientierte Curriculumentwicklung und die Arbeit an der Umsetzung des Lernkompetenzrasters (s. u. und Anhang) weitergeführt.

top

3. Förderung der Methoden- und Lernkompetenz

  • Eine Evaluation zur Einschätzung der Bedeutung der Förderung der Methodenkompetenz durch das Kollegium im Schuljahr 2005/06 zeigte u. a., welch hohe Bedeutung diesem Thema vor allem seit dem Fortbildungstag 2004 beigemessen wird und dass verbindliche Regelungen und Absprachen gewünscht werden.
  • Die Evaluation zur Frage, welche Methoden und Arbeitstechniken Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs 2005/06 nach eigenen Angaben kennen und anwenden, dokumentiert nachdrücklich die Notwendigkeit einer systematischen Verbesserung der Methoden- und Lernkompetenz bei unseren Schülerinnen und Schülern.
  • Es wurde eine Steuergruppe eingerichtet, die Leitlinien und ein Konzept für die Förderung der Methoden- und Lernkompetenz entwickelt.
  • Dabei muss verstärkt in den Blick genommen werden, dass es um das Ziel des selbsttätigen, kooperativen Lernens geht.
  • Auf Antrag der Lehrerkonferenz hat die Schulkonferenz im Herbst 2008 das im Anhang befindliche Lernkompetenzraster als Teil des Schulprogramms verabschiedet.
  • Die für die Schuljahre 2010/11 und 2011/12 gewählte Steuergruppe arbeitet weiter an seiner Umsetzung sowie an der Weiterentwicklung von Lern- und Zielvereinbarungen.
top

4. Ergänzungsstunden

Für alle unsere SchülerInnen gilt der Wahlpflichtbereich I erst ab Klasse 7. Eine Ausnahme bildet hier das Fach Französisch, welches wir bereits ab Klasse 6 anbieten. Der Wahlpflichtbereich II wurde mittlerweile zugunsten von so genannten Ergänzungsstunden aufgelöst, in denen die Jugendlichen entweder ihre zweite oder dritte Fremdsprache lernen oder besondere Förder- und Forderangebote wahrnehmen können. An der inhaltlichen Ausgestaltung dieser Stunden wird ständig gearbeitet. Ein erster Probelauf begann im Schuljahr 2008/09 und wurde im Schuljahr 2009/10 für den 9. Jahrgang in überarbeiteter Form fortgeführt. Am Ende eines jeden Schuljahres werden die unternommen Schritte evaluiert und modifiziert.

top

5. Evaluationsmaßnahmen

Nach den guten Erfahrungen mit Evaluationen zu den Themen Sprachförderung, Methodenlernen und BUS-Klasse wurde im Schuljahr 2006/07 die Effektivität des Seminars zum Erreichen des Hauptschulabschlusses evaluiert.

Wir können in diesem Zusammenhang auf gute Kontakte mit der Universität als auch auf schulinterne ExpertInnen zurückgreifen.

top

6. Suchtprävention

Es besteht für die Klassenlehrer und Klassenlehrerinnen ab Jahrgang 5 die Möglichkeit, orientiert am „Lions-Quest-Programm“ Suchtprävention zu betreiben.

Martin-Niemöller-Gesamtschule
Telefon: 0521/516991
Telefax: 0521/516987
E-Mail: mnge-bi@bitel.net
Homepage: mnge.de

Anhang: Das Lernkompetenzraster der Schule

Druckvorschau - Lesezeichen setzen - Zum Seitenanfang

Zugang zum Adminbereich
Alle Beiträge unterliegen dem Urheberrecht der jeweiligen Autoren. Site © 2000 - 2017 by mnge.de
- Kontakt / Impressum - Nutzungsbedingungen -
Unterstrichene Buchstaben(Zahlen) in Textlinks können direkt über die Kombination aus 'Alt'-Taste mit dem jeweils unterstrichenen Buchstaben per Tastatur ausgewählt werden.