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Geschichte

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Schulportrait

Gemeinsam Lernen lernen, Stärken stärken und wohlfühlen in unserer Schule

Bild von Schülern Die Martin-Niemöller-Gesamtschule ist eine weiterführende Schule für alle Kinder.
Sie fasst die Bildungsgänge der drei Schulformen Hauptschule, Realschule und Gymnasium zu einem Bildungsgang, der vielfältig gegliedert ist, zusammen.
Unsere Schule befindet sich in Bielefeld im Ortsteil Schildesche. Bielefeld liegt in Ostwestfalen am Teutoburger Wald.
Sie hat in der Sekundarstufe I acht Klassen pro Jahrgang und in der Sekundarstufe II etwa 100 Schüler pro Jahrgang. Zur Zeit, im Schuljahr 2005/2006, arbeiten hier 140 Lehrer und 8 Sozialpädagogen, 12 Referendare und 1652 Schülerinnen und Schüler. Im Sommer 1971 wurden die ersten Schülerinnen und Schüler in unsere Gesamtschule aufgenommen.
Wir sind eine Schule, in der Schülerinnen und Schüler in einem vielfältigen Angebot ihren eigenen Weg finden und ihren Fähigkeiten entsprechend gefördert und gefordert werden.
Gemeinsamkeit, sowohl als Teil des Verständnisses von Gesamtschule, aber auch als Anspruch an unser Klassen- und Schulleben zeigt sich auf vielfältige Weise: Kinder zahlreicher Herkunftsländer und deutsche Kinder, schneller und langsamer lernende SchülerInnen, behinderte und nicht behinderte Kinder leben und lernen gemeinsam in unserer Schule. Seit 5 Jahren nehmen wir am Schulversuch 'Integration' teil.
Die Einbeziehung unserer Eltern durch gemeinsame Feste und Projekte, durch eine zur Mitarbeit aktivierende Elternbroschüre und gemeinsam gestaltete Elternabende zu vielfältigen pädagogischen bzw. gesundheitsförderlichen Fragestellungen gewinnt bei uns weiter an Stellenwert.
Gemeinsamkeit wird auch durch vielfältige internationale Schulpartnerschaften lebendig. So gibt es seit vielen Jahren regelmäßigen Schüleraustausch mit einer englischen, zwei französischen und einer türkischen Schule. Seit 1982 sind wir auch mit einer Schule in Zimbabwe partnerschaftlich verbunden.
Um unsere pädagogischen Ziele zu erreichen, spielen an unserer Schule Klassenfahrten eine wichtige Rolle. Jeweils im 6., 8., 10. und 12. Schuljahr - manchmal auch häufiger - verbringen die Klassen eine Woche oder länger außerhalb der Schule, um an bestimmten Vorhaben, die über den normalen Fachunterricht hinausgehende Lernerfahrungen ermöglichen, zu arbeiten.
In jedem Jahrgang werden Projekte durchgeführt, deren Themen in einem lebensnahen Zusammenhang stehen - Projekte zur Klassenraum- und Schul(umfeld)gestaltung, sexualpädagogische, abenteuer- u. erlebnispädagogische Projekte, sportbezogene, geschlechterorientierte sowie suchtpräventive Projekte haben sich inzwischen fest etabliert. Die Ergebnisse werden zum Abschluss der Projektphase in der Schule - oder in einer öffentlichen Veranstaltung - präsentiert.
Die Schule hat eigene Leitlinien zum gemeinsamen schulischen Umgang mit a) Sucht- und Drogenproblemen sowie b) aufmerksamkeitsgestörten, hyperaktiven SchülerInnen entwickelt.
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Lernen lernen - Leistungsfähigkeit entfalten

Um den Übergang von der Grundschule in die Orientierungsstufe zu erleichtern und eine gute Klassen- und Lernatmosphäre zu schaffen, gibt es in unserer Orientierungsstufe ein 2-stündiges, doppelt besetztes 'Förderband', in dessen Rahmen u. a. Gelegenheit ist, ein von einer Steuerungsgruppe in einigen Bausteinen bereits entwickeltes Methodentraining "Lernen lernen" durchzuführen zur Verbesserung individueller wie gruppenorientierter Lernvoraussetzungen für selbstständiges, selbstreflexives Lernen. Der wesentliche Unterschied zur Mehrzahl vorliegender Konzepte zum Methodentraining liegt in der Einbeziehung gesundheitsförderlicher Unterrichts-Elemente (Übungen zur Wahrnehmung, Bewegung,Konzentration und Entspannung u. ä.) als integrale Bestandteile eines ganzheitlichen Lernprozesses.
Eine weitere Phase des Methodentrainings gegen Ende des 10. Jg.'s für die SchülerInnen, die die weiterführende Oberstufe besuchen werden, wird zu Beginn des 11. Jg.'s vertieft, u. a. zur Vorbereitung des wissenschaftspropädeutischen Arbeitens in der Sek.II.
Darüber hinaus finden im Rahmen des Förderbandes für jede Klasse mehrwöchige Kurse statt zu Autogenem Training, Progressiver Muskelrelaxation und Brain Gym sowie zur Konzentration und Wahrnehmung durch Musik. Die KlassenlehrerInnen der jeweiligen neuen 5. Jahrgänge erhalten von den KursanbieterInnen jeweils vor Schuljahrsbeginn gründliche Einführungen in diese Angebote.
Ein erprobtes Konzept zur Stärkung leistungsschwacher SchülerInnen des 8. Jahrgangs auf Klassenebene durch 'Kooperative Verhaltensmodifikation' wartet noch auf seine Realisierung; seit einigen Jahren existiert bereits ein einwöchiges Förder-Projekt für leistungsschwache SchülerInnen im 9. Jahrgang.
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Stärken stärken

Das bereits erwähnte Förderband der Orientierungsstufe ermöglicht uns auch, verschiedene Angebote zur Förderung der psychosozialen Kompetenzen unserer SchülerInnen in hierfür nötigen Kleingruppen anzubieten. Projekte, die u. a. auch zum angemessenen Umgang mit Anpöbeleien, Streit und Konflikten anregen, werden ergänzt durch ein "Streit-Schlichter"-Angebot von SchülerInnen des Leistungskurses Psychologie des jeweiligen 11. Jahrgangs. Auch in vielen weiteren Unterrichtseinheiten, Methoden und Projekten der Sekundarstufe I wird auf eine Weiterentwicklung dieser psychosozialenFörderung Wert gelegt.
Im miteinander Lernen liegen besondere Möglichkeiten: Das Zusammenleben und gemeinsame Lernen im Klassenverband, in der Tischgruppe, und der Partnerarbeit vermitteln die Erfahrung gegenseitiger Hilfe und schaffen ein Klima sozialer Geborgenheit. Jedes Kind lernt, sich Klarheit über seinen eigenen Standpunkt zu verschaffen und diesen vor anderen selbstbewusst zu vertreten.
In der Sek. I ist die Klasse die entscheidende soziale Bezugsgruppe jeder Gesamtschülerin und jedes Gesamtschülers. Deshalb steht bis zum 8. Schuljahr eine Schulstunde pro Woche zur Verfügung, in der über gemeinsam entwickelte Regeln für das Zusammenleben gesprochen wird, Klassenfahrten geplant, Konflikte geregelt und besondere Arbeitsvorhaben überlegt werden. Diese 'Verfügungsstunden' werden immer wieder auch geschlechtshomogen getrennt angeboten, um Mädchen und Jungen Möglichkeiten zur persönlichen, offenen Auseinandersetzung mit sich, ihren Geschlechterrollen, geschlechtsspezifischen Erlebnisweisen und Fragestellungen anzuregen. Die soziale Bezugsgruppe in der Sek II ist die Tutorengruppe, die mit regelmäßigen 'Tutoren - Stunden' individuelle Betreuung und sozialen Halt bieten. Unterstützend gibt es für jeden Jahrgang einen Beratungs- und einen Betreuungslehrer.
Außerordentlich hilfreiche Unterstützung in der Förderung unserer SchülerInnen finden LehrerInnen und Eltern im 'Pädagogisch - Psychologischen Dienst (PPD)' unserer Schule, in dessen Rahmen Sozialpädagoginnen und Beratungslehrerinnen und ein Schulpsychologe vor allem in der kontinuierlichen Betreuung aller Jahrgänge der Sek. I und der Vernetzung zu allen relevanten Beratungs-Einrichtungen der Stadt unverzichtbare Hilfe und Unterstützung geben.
Schließlich gehören in diesen Zusammenhang unsere überaus erfolgreichen, alljährlichen schulübergreifenden Theaterprojekte, die in Zusammenarbeit mit den Literaturkursschülern des 12. Jgs., dem Fachbereich 'Musik', dem WP Kunst/Musik, Jahrgangchören, AG's, Stadtteil-Vereinen und immer wieder auch einer oder mehrerer Partnerschafts - Schulen gerade auch unter dem Aspekt 'Zeig dich, trau dich' Stärken stärken'!
Nicht zuletzt räumt unsere Schule auch mit berufvorbereitenden Aktivitäten - in der Sek I einem Berufserkundungs- und einem Berufsfindungs - Praktika sowie in der Sek II mit einem 1-wöchigen Praktikum im 12. Jg. und zusätzlichen Praxisseminaren für die SchülerInnen der LK Psychologie - der Entwicklung positiver, erreichbarer persönlicher, sozialer und beruflicher Lebensziele einen gewichtigen Stellenwert ein.
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Wohlfühlen

Eine wesentliche äußere Voraussetzung für soziale Lernprozesse und das Wohlfühlen an unserer Ganztagsschule ist der eigene Klassenraum, der - wie auch der gemeinsame Jahrgangsflur - häufig in Zusammenarbeit mit den Eltern oder im Rahmen eines Projektes nach den Ideen der SchülerInnen anregend und gemütlich gestaltet wird. Die Klassenräume werden so zu "Wohnräumen" der Ganztagsschülerin / des Ganztagsschülers, in denen sie sich auch in den Pausen und der Mittagszeit gerne aufhalten. Den Problemen des großen Systems begegnen wir dadurch, dass jeder Jahrgang einen eigenen Bereich im Gebäude "bewohnt". In dieser "Schule in der Schule" geben Lehrerinnen und Lehrer möglichst viel Unterricht, um eine große Zahl von Schülerinnen und Schülern kennen und betreuen zu können. Unsere SchülerInnen haben - entsprechend ihrer individuellen Interessen - die Möglichkeit, in der Orientierungsstufe eines der vielfältigen kreativen oder sportlichen AG-Angebote (hier u. a. Kanu, Klettern, Trampolin, Fußball für Mädchen) im Unterrichtsrahmen wahrzunehmen und ab dem 7. Jg. außerhalb der Unterrichtszeit weiterzuführen.
Hilfreich in diesem Zusammenhang, aber auch im Unterrichtsrahmen oft genutzt, ist unser hervorragendes Raumangebot: vom Ruheraum, Theaterraum, Töpferraum, verschiedenen Musikräumen und Sporthallen über ein Fotolabor bis hin zu einer Disco und einer bewegungsaktivierenden wie auch rückzugsfreundlichen Schulumfeldgestaltung (BB-Ständer, Tischtennisplatten, Beachvolleyballfeld, Klettergerüst, kleine Sitzrunden u. a.) finden sich für vielfältige Aktivitäten ein passendes Angebot. Unsere Pausen-Konzepte beinhalten "Wohlfühl"-Regelungen für den Sek. I - Bereich: mit gemeinsamen Frühstückspausen und eigenen Mittagsessenszeiten in der Mensa sowohl spezielle Regelungen für die Orientierungsstufe als auch mit vor allem bewegungsaktivierenden Angeboten in der Mittagspause für die Klassen 5 - 10.
Unsere Mensa bietet seit einigen Jahren u. a. ein vegetarisches Mittagsgericht an und in unserer gemütlich eingerichteten Teestube können SchülerInnen immer auch ein selbstgekochtes vegetarisches Gericht bekommen.

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